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    FUßBALL: LANDESLIGA NORDWEST

    DJK für den Aufwand nicht belohnt

    Nur 2:2-Remis gegen Aufsteiger Ansbach-Eyb. Schwache erste Halbzeit verbaut Chancen auf einen Heimsieg.

    DJK Schwebenried/Schwemmelsbach – ESV Ansbach-Eyb 2:2 (0:1)

    „Wir warten darauf, dass der Knoten endlich ein Stück weit platzt.“ DJK-Trainer Thorsten Selzam konnte beim 2:2 gegen Aufsteiger ESV Ansbach-Eyb freilich nur mit der zweiten Halbzeit zufrieden sein. Da zeigte seine DJK Schwebenried/Schwemmelsbach wenigstens ansatzweise guten Fußball. „Aufgrund der zweiten 45 Minuten wäre ein Sieg durchaus möglich und auch verdient gewesen. So haben wir uns für unseren Aufwand wieder nicht belohnt.“ Was an einer ersten Hälfte lag, die so trübselig wie das Wetter war. Im Dauerregen kamen die Hausherren gegen den leidenschaftlich kämpfenden, aber keineswegs überragenden Aufsteiger gar nicht in Tritt. Zudem schien alleine die Präsenz des bulligen 2,01-Meter-Stürmers Tim Eisenberger die Hintermannschaft regelrecht zu lähmen. Der Ausnahme-Angreifer war es auch, der die Mittelfranken nach einem Eckball in Front köpfte (13.). „Wir haben zu naiv vor dem eigenen Tor verteidigt“, merkte DJK-Coach Selzam an.

    In der Pause wurden die Fehler angesprochen und tatsächlich schnell abgestellt. „Vorher waren wir mit fünf, sechs Mann in der Mitte gestanden und haben alles noch enger gemacht, dann haben wir besser über die Flügel gespielt“, so der Trainer. Und plötzlich war im Zentrum Platz: Bastian Full spielte in die Gasse, Felix Zöller legte Jens Rumpel auf, 1:1 (50.). Nun machte Schwebenried Druck, zumal Gästeakteur Janek Wendt nach einem rüden Foul an Yannick Deibl eine berechtigte Rote Karte gesehen hatte (56.). Doch auch beste Chancen wurden nicht genutzt. „Momentan fehlt uns vor dem Tor der Killerinstinkt, da wird dreimal quergelegt, statt egoistisch den Abschluss zu suchen.“ So war es wieder Eisenberger, der bei einem der wenigen Entlastungsangriffe für das überraschende 1:2 sorgte. Sein Schuss wurde so unglücklich abgefälscht, dass er sich über Herold ins Netz senkte (76.). Die DJK knickte aber nicht ein. Per sicher verwandeltem und berechtigtem Handelfmeter sorgte Deibl wenigstens noch für den verdienten Ausgleich (83.).

    Schwebenried/Schwemmelsbach: Herold – Paul, Heinlein, Full, Stürmer – Lichtlein (67. Kühlinger), Zöller, Cäsar, Deibl – Fleischmann, Rumpel. Schiedsrichter: Götz (Tütschengereuth). Zuschauer: 250. Tore: 0:1 Eisenberger (13.), 1:1 Rumpel (50.), 1:2 Eisenberger (76.), 2:2 Deibl (83./Handelfmeter). Rot: Wendt (56., Ansbach-Eyb, grobes Foulspiel).

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