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    FUßBALL: REGIONALLIGA BAYERN

    FC 05: Keine Ausreden, keine Selbstzweifel

    Der Schweinfurter Trainer Gerd Klaus erwartet bei Aufsteiger VfB Eichstätt einen Sieg von seiner Mannschaft.

    Bei Aufsteiger VfB Eichstätt wird der FC 05 Schweinfurt sich durchbeißen müssen: Wie hier Dominik Weiß (vorne) gegen gle... Foto: Marion Wetterich

    Vieles im Leben ist bekanntlich eine Frage der Perspektive. Ein Beispiel: Der VfB Eichstätt hat in der Regionalliga Bayern bislang daheim zehn Punkte geholt, zwei Spiele gewonnen, drei verloren und viermal unentschieden gespielt. Und weist damit exakt die Bilanz auf, die der FC 05 Schweinfurt auf fremden Plätzen eingespielt hat. Nur kann der Aufsteiger aus Oberbayern mit diesen zehn Zählern weitaus besser leben als die Grün-Weißen. Denen geht ihre nicht wegzudiskutierende Auswärtsschwäche nur noch auf die Nerven, erst recht nach starken Heimauftritten wie zuletzt beim 3:0 gegen den 1. FC Nürnberg II.

    Höchste Eisenbahn für Auswärtssieg

    Satte 109 Tage ist es inzwischen her, dass der FC 05 ein Auswärts-Punktspiel gewonnen hat, am 25. Juli gab's ein 2:0 beim FC Pipinsried. Danach folgten sieben erfolglose Anläufe. Höchste Eisenbahn für einen Dreier, klar. Nur hat die Ursachenforschung bislang wenig Ertragreiches hervorgebracht. Und wenn man für etwas keine schlüssige Erklärung findet, wird's ja rasch auch zum Kopfproblem. Das zu vermeiden liegt im Verantwortungsbereich von Trainer Gerd Klaus. Und der sagt: „Dazu kommt es nicht, wir haben auswärts ja trotzdem auch schon ordentliche Spiele gemacht.

    Keine Ausreden mehr

    Aber klar, wir haben zu wenig Punkte geholt.“ Das soll sich beim ersten Auswärtsauftritt der Rückrunde ändern. „Wir hatten eine komplette Woche Vorbereitung und brauchen nicht mehr über den Pokal oder über Verletzte reden. Deshalb gibt es keine Ausreden, wir müssen da drei Punkte holen“, sagt Klaus.

    Der durfte unter der Woche seinen kompletten Kader zum Training begrüßen. Auch die Langzeitverletzten Lukas Kling und Nicolas Görtler haben wieder die kompletten Einheiten mit der Mannschaft absolviert, für einen Einsatz ist es aber zu früh. „Das ist sehr positiv“, sagt Klaus, auch wenn er nun gar in die Lage kommt, Spieler aus dem Kader streichen zu müssen – „nicht schön“, so der Trainer, „aber es ist schön, Auswahl zu haben“. Auswahl, von der Klaus vorerst aber nur bedingt Gebrauch machen wird. Die Startelf aus dem Nürnberg-Spiel hat schließlich wenig Argumente für größere Austausch-Orgien geliefert. „Ich kann einen oder zwei Spieler ersetzen, Steffen Krautschneider ist zum Beispiel ein bisschen angeschlagen. Aber mit der Leistung hat die Mannschaft mir auch das Messer auf die Brust gesetzt und es haben an sich alle verdient, wieder zu spielen. Deshalb wird es nicht so viele Veränderungen geben.“

    "Wir müssen geduldig sein"

    Mit dem Aufsteiger (14. Platz/21 Punkte) erwartet Klaus einen arg unbequemen Gegner. „Am Anfang der Saison waren sie mir lieber“, erinnert der Trainer sich an den 4:1-Hinspielsieg. Inzwischen würde der VfB weniger euphorisch nach vorne und weit defensiver agieren – „wir müssen geduldig sein und das Spiel vielleicht erst hintenraus entschieden“, so Klaus. Derweil wurde das Spiel beim FC Augsburg II vom 25. auf den 24. November (19 Uhr) vorverlegt, da die Bundesligamannschaft des FCA zeitgleich gespielt hätte.

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