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    FUßBALL: REGIONALLIGA BAYERN

    FC 05 ist gewarnt und geschwächt

    Zuletzt gab's selten einen Sieger zwischen dem FC 05 und dem FCI. Den Schweinfurtern fehlen beim Gastspiel in Ingolstadt diesmal wichtige Stammspieler.

    Auf Marius Willsch (links) und Nicolas Görtler muss der FC 05 Schweinfurt laut Trainer Gerd Klaus in Ingolstadt verzicht... Foto: Marion Wetterich

    FC Ingolstadt II – FC 05 Schweinfurt (Samstag, 14 Uhr, ESV-Stadion)

    Die Ansage schwebt nach wie vor über dem Willy-Sachs-Stadion: Platz fünf soll nach Möglichkeit noch her in dieser Regionalliga-Saison. Mindestens. Daran hat sich auch nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Pflichtspielen des Jahres nichts geändert. Was nicht bedeutet, dass man beim FC 05 die Augen vor der Aktualität des Tages verschließt: „Natürlich gucken wir auch immer nach unten“, sagt Trainer Gerd Klaus. Denn vor dem Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt II (13./27 Punkte) sind's für die Klaus'schen Kicker (10./31) auch nur acht Punkte zur Relegationszone. „Man muss immer aufpassen“, sagt der Coach. Und dennoch: „Normalerweise holen wir unsere Punkte.“

    Nur läuft halt selten was normal, wenn es um Fußball geht. Normalerweise dürften die Ingolstadter auch nicht im Tabellenkeller herumkrebsen, findet Klaus und erwartet eine „sehr gute Mannschaft, die mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird. Sie sind sehr spielstark und spielen ein gutes Angriffspressing. Da müssen wir Lösungen finden.

    “ Die muss Klaus erstmal aber für seine Anfangself finden: Lukas Billick fehlt rotgesperrt, bei den angeschlagenen Nicolas Görtler, Marius Willsch und Herbert Paul schaut's alles andere als gut aus. Klaus hat keinen aus dem Trio für die Dienstreise nach Oberbayern eingeplant. Die naheliegenden Alternativen dürften Johannes Bechmann, Nikola Jelisic und Marco Haller heißen, dazu ein Wechsel zum 4-2-3-1-System mit Adam Jabiri als einziger Spitze. Den Sturmsolisten gab der 32-Jährige nach dem frühen Platzverweis gegen Lukas Billick notgedrungen schon beim 1:1 in Buchbach. „Ich hoffe, dass wir diesmal nicht wieder gleich mit zehn Mann rumturnen“, sagt Klaus, der mit dem kampfstarken Auftritt auch nach der Videoanalyse einverstanden ist. Zumindest weitgehend: „Das Gegentor ist ärgerlich. David Paulus stellt eine Mauer, wo er keine braucht. Und dann kommt er zu spät raus.“ Dennoch wird der Torhüter, der im Nachwuchs für Ingolstadt gespielt hat, zumindest bei seinem Ex-Klub wieder im Tor stehen. Denn ein Wechselspiel zwischen den Pfosten hält der Trainer nach wie vor für denkbar, „Julian Schneider wird auch noch seine Spiele bekommen, habe ich im Gefühl.“

    Der Schweinfurter liebstes Reiseziel ist das in die Jahre gekommene ESV-Stadion im Ingolstadter Südosten derweil nicht. Einen Sieg gab's da nämlich seit September 2004 nicht mehr, damals gar in der Bayernliga gegen die erste Mannschaft – die spielt heute bekanntlich Bundesliga. Seitdem gab's fünf Auftritte bei der Reserve, zuerst drei Pleiten und zuletzt zwei Unentschieden. Überhaupt endeten die jüngsten fünf Vergleiche ohne Sieger; so auch beim 2:2 im Hinspiel. Eigentlich also klar, wie die Nummer ausgeht. Wenn's denn normal läuft . . .

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