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    FUßBALL: BAYERNLIGA NORD

    Familientreffen beim FC 05 II

    TSV Aubstadt mit etlichen Ehemaligen zu Gast beim FC 05 Schweinfurt II. Dazu gibt's gleich drei Bruderkämpfe.

    FC 05 Schweinfurt II – TSV Aubstadt (Samstag, 15 Uhr)

    Die anstehende Bayernliga-Partie des FC 05 Schweinfurt II (12./6 Punkte) gegen den TSV Aubstadt (4./10) könnte auch unter dem Titel „Familien-Duell“ firmieren. Steffen Schmidt (FC 05) spielt gegen seinen Zwillingsbruder Christoph, der Schweinfurter Marcel Behr gegen seinen Bruder Steffen und Markus (FC 05) gegen den älteren Thomann-Bruder Martin. Hinzu kommen eine Reihe Aubstädter mit Schweinfurter Vergangenheit. Thomann, Max Schebak, Felix Reusch und Co kamen beim FC 05 überwiegend in der Reserve zum Einsatz. Die meiste Spielzeit in der Ersten hatte neben Philipp Kleinhenz Marino Müller. Doch der wird laut Auskunft von TSV-Co-Trainer Waios Dinudis wegen einer schweren Gehirnerschütterung fehlen, die er sich am Mittwoch beim Toto-Pokal-Spiel in Röllbach (5:0) zugezogen hat. „Er wurde von einem Gegner unterlaufen und fiel auf den Hinterkopf.“ Relativ entspannt war der Auftritt des Bayernligisten am Untermain dennoch. „Wenn man bei einem Landesligisten mit 5:0 gewinnt, kann man nicht so viel falsch gemacht haben“, zog Dinudis die Quintessenz aus diesem den Ligabetrieb begleitenden Wettbewerb.

    Nicht nur das Ausrufezeichen von unter der Woche macht die Aubstädter in der Liga zu einem absoluten Titelanwärter. Der TSV hat schon vor drei Jahren an die Tür zur Regionalliga gekratzt und war dem FC 05 – der ersten Mannschaft – in der Relegation unterlegen. Die letzte Runde schloss der TSV als Dritter ab. Für FC 05 II-Coach Ulli Baumann jedoch ist es „ein Spiel wie jedes andere auch“. Dazu gehört auch, dass er niemals irgendwelche Punkte kampflos abliefern würde, egal gegen welchen Gegner. „Wir brauchen unsere Punkte selbst, mit einem wäre ich gegen Aubstadt zufrieden, werde mich aber auch gegen drei nicht wehren“, so Baumann weiter. Spiele Aubstadt seine volle Qualität aus, „wird es für uns schon schwer. Deshalb müssen wir das erste Tor vorlegen, dann bin ich guter Dinge, dass wir das Spiel heimfahren können“. Vermutlich muss Baumann auf Verstärkung aus der Ersten verzichten.

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