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    KORBBALL: BUNDESLIGA SÜD

    Bergrheinfeld gewinnt „Vier-Punkte-Spiel“

    TSV schlägt Eisbergen mit 6:3, Schraudenbach spielt perfekte Hinrunde. Wichtiger Sieg für Kleinlangheim.

    Sabrina Eckert (rechts) trifft hier zwar nur den Korbring, war aber dennoch beste Spielerin ihres TSV Bergrheinfeld beim... Foto: Wolfgang Müller

    Korbball

    Bundesliga Süd Halle

     

    TuS Langenholzhausen – TSV Bergrheinfeld 3:16  
    TuS Eisbergen – SV Schraudenbach 6:10  
    VfL Kleinlangheim – TuS Langenholzhausen 17:6  
    TuS Eisbergen – TSV Bergrheinfeld 3:6  
    VfL Kleinlangheim – SV Schraudenbach 3:11  

     

     

    1. (2.) SV Schraudenbach 9 9 0 0 76 : 32 18  
    2. (1.) TuS Helpup 9 8 0 1 79 : 34 16  
    3. (3.) TSV Essleben 9 5 2 2 44 : 25 12  
    4. (4.) TuS Eisbergen 9 5 1 3 84 : 49 11  
    5. (6.) TSV Bergrheinfeld 9 4 3 2 65 : 39 11  
    6. (5.) SpVgg Hambach 9 4 1 4 51 : 59 9  
    7. (7.) TSV Ettleben 9 3 1 5 62 : 63 7  
    8. (9.) VfL Kleinlangheim 9 2 0 7 57 : 85 4  
    9. (8.) TuS Langenholzhausen 9 1 0 8 36 : 110 2  
    10. (10.) TV Feldkirchen 9 0 0 9 34 : 92 0  

     

    Körbe – Schraudenbach: Fischer 6, Fuchs 5, J. Rumpel 4, Bunn 3, T. Rumpel 2, Heuler 1; Bergrheinfeld: Eckert 10, Rumpel 4, Kegel 3, Hünlein 3, Börger 2.

    Am letzten Spieltag der Vorrunde der Bundesliga Süd, ausgetragen im Dittelbrunner Marienbachzentrum, hielten Tabellenführer Schraudenbach und der TSV Bergrheinfeld mit Siegen den westfälischen Verfolger TuS Eisbergen auf Distanz. Im Tabellenkeller landete der VfL Kleinlangheim einen wichtigen 17:6-Erfolg gegen Aufsteiger Langenholzhausen.

    Schraudenbachs 10:6 (6:2) gegen Eisbergen war, nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, binnen zwei Minuten entschieden. Ab der zehnten Spielminute erhöhte Schraudenbach von 1:1 auf 5:1. Das 2:1 resultierte aus einem Weitwurf von Theresa Rumpel aus etwa neun Metern. Der Gegner war dann völlig außer Tritt. Eisbergens Abwehr war, wie im späteren Verlauf auch, unter dem Strich zu lückenhaft, kam mit dem variablen Spiel, den vielen Positionswechseln des Vizemeisters nicht zurecht. Nach dem Seitenwechsel verkürzten die Westfälinnen durch zwei feine Distanzwürfe zwischenzeitlich auf 5:8, aber nur eine Minute später gelang Carolin Fischer (32.) das vorentscheidende 9:5. „Es war Werbung für den Korbball-Sport“, war SV-Coach Ludwig Rumpel zufrieden.

    Bergrheinfelds Trainer Thomas Milasevic betonte vor und nach dem Spiel: „Unser Konkurrent um Platz drei ist Eisbergen“ und sprach von einem „Vier-Punkte-Spiel“. Dieses ging mit 6:3 (3:3) an seine Mannschaft. Das sieht klarer aus, als es war. Denn Eisbergen zeigte sich zunächst gut erholt vom ersten Spiel, hatte einige Chancen am Kreis. Es fehlte ein wenig das nötige Glück. Nicht zuletzt hielt auch Bergrheinfelds Korbhüterin Anne Helmreich ihr Team, das am Kreis nicht besonders zwingend agierte, im Spiel. Das 3:3 zur Pause war leistungsgerecht. Obwohl danach längere Zeit nichts entscheidendes passierte, schien die Partie langsam in Richtung Bergrheinfeld zu kippen. Eisbergen, dem vermehrt Abspielfehler am Kreis unterliefen, erkannte das wohl auch, nahm eine Auszeit (30.). Nicht zuletzt als Verschnaufpause.

    Doch dies nützte wenig. Denn Bergrheinfelds Spielführerin nutzte einen Fehlpass zum Tempogegenstoß und erzielte das 4:3 in der 34. Minute. „Das war der Knackpunkt. Danach haben wir das gute Spiel vom letzten Jahr gezeigt“, sagte Milasevic. So war es. Der TSV war obenauf. Plötzlich gab es auch Chancen aus den Eckpositionen, die über weite Strecken vorher abgeschirmt waren. Milasevic räumte fair ein, dass man auch Glück mit dem Spielplan hatte. Denn während Eisbergen das schwere Schraudenbach-Spiel in den Knochen hatte, hatten seine Spielerinnen gegen den TuS Langenholzhausen (16:3) ein leichtes Auftaktprogramm.

    Schraudenbachs zweites Spiel gegen Kleinlangheim schien keine große Aufgabe zu sein – auf dem Papier. Tatsächlich hielten die Kitzinger lange mit. Kurz nach der Pause verkürzte Carmen Wilhelm gar auf auf 2:3. Allerdings schwanden zunehmend die Kräfte. Der Favorit fuhr einen Konter nach dem anderen und siegte mit 11:3 (3:1). Schraudenbach hat die Vorrunde damit verlustpunktfrei beendet. Der Trainer sah es globaler: „Es ist das beste Kalenderjahr der Vereinsgeschichte“. Denn unter Einbeziehung der Rückrunde der letzten Saison gab es nur zwei Niederlagen. „Wir haben Schraudenbach in der ersten Halbzeit geärgert“, war VfL-Coach Leon Wilhelm nicht unzufrieden. Noch glücklicher war er freilich mit der ersten Partie, denn diese gewann der VfL gegen den TuS Langenholzhausen nach einem anfänglichen 0:2-Rückstand überraschend hoch mit 17:6 (10:3).

    ONLINE-TIPP

    Viele Bilder vom Spieltag unter www.mainpost.de

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