• aktualisiert:

    FUßBALL: BAYERNLIGA NORD

    Spätes Tor rettet Sand einen Punkt

    Joker Tevin McCullough war in letzter Minute zur Stelle und sorgte dafür, dass mit dem 1:1 in Weiden eine kleine Serie des FC Sand hielt: zuletzt gab's drei Remis.

    Weiden – FC Sand 1:1 (1:0). Mit einem Quäntchen Glück und dem goldenen Händchen von Trainer Uwe Ernst beim Einwechseln sicherte sich der FC Sand ein verdientes Remis in Weiden. 62 Minuten lief der FC einem Rückstand aus der 28. Minute hinterher, ehe in der Schlussminute der kurz zuvor eingewechselte Tevin McCullough per Kopfball noch den einen Punkt sicherstellte.

    Dabei hatte die Partie für Sand so gut angefangen. Schon kurz nach Spielbeginn traf Steinmann nach einem Kopfball nur den Pfosten des Weidener Gehäuses. Was auch für Weiden das Signal war, mal mit dem Fußballspielen anzufangen. Eine gute halbe Stunde war gespielt, da schlug es im Gehäuse des FC auch schon ein. Wobei Sands Trainer der Ansicht war, der Treffer habe nur deshalb fallen können, weil der Unparteiische zwei Foulspiele der Weidener nicht gesehen hatte. Zunächst war Sands Kapitän Daniel Krüger im Kampf um dem Ball zu Fall gebracht worden, worden, im anschließenden Laufduell drückte der Torschütze Josef Rodler seinen Gegenspieler Florian Gundelsheimer in Richtung Boden. Somit hatte Rodler freie Bahn und auch keine Mühe, Simon Mai zu überwinden (28.).

    Wobei der Führungstreffer gar nicht mal so überraschend fiel, war Weiden doch insgesamt die etwas überlegenere Mannschaft gewesen. Auf jeden Fall, so Ernst, „war sie wesentlich besser als noch vor einer Woche, als ich sie gegen Don Bosco Bamberg beobachtet hatte“. Mit einer guten Defensive und immer wieder langen Bällen sorgten sie schon für gewisse „Problemchen“ in der Sander Hintermannschaft.

    Nach dem Seitenwechsel stellte Ernst die Mannschaft nach und nach um. Abwehrspieler Kevin Steinmann ging raus, für ihn kam der spätere Torschütze zum Ausgleich, McCullough. Aus einer Viererkette hatte Ernst eine Dreierkette geschmiedet, womit die Marschrichtung fest stand: nach vorn, in Richtung Weidener Tor. Was die Sander anfällig für Konter machte. Zum Glück spielte Weiden seine Konter nicht sauber zu Ende.

    Zurück zum Quäntchen Glück: Gegen Würzburg und Amberg hatte sich Sand zweimal den späten Ausgleich einfangen. Dieses Mal glichen die Sander spät aus und gingen nicht als Verlierer vom Platz. Das heißt aber auch: drei Spiele, drei Punkte.

    Sand: Mai – Steinmann (76. McCullough), Gundelsheimer, Leim, Nöthling – Krüger, D. Schmitt (76. A. Schmitt) – Fischer (78. Gonnert), Wagner, Th. Schlereth – Karmann. Schiedsrichter: Hanslbauer (Altenberg). Zuschauer: 200. Tore: 1:0 Josef Rodler (28.), 1:1 Tevin McCullough (90.).

    Weitere Artikel

    Kommentare (0)

    Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!