• aktualisiert:

    FUßBALL:

    Walter Moritz spricht vor „seiner“ Gruppe

    Zur Karfreitagssitzung der Schiedsrichtergruppe Haßberge fanden sich zahlreiche Schiedsrichter ein. Ehrengast war diesmal Verbandsschiedsrichterobmann Walter Moritz.

    Besuch in der Heimat: Verbandsschiedsrichterobmann Walter Moritz (links) war Gast von Schiedsrichterobmann Josef Raab un... Foto: Raab

    Zur traditionellen Karfreitagssitzung der Schiedsrichtergruppe Haßberge fanden sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter ein. Obmann Josef Raab begrüßte unter anderem auch als Ehrengast Verbandsschiedsrichterobmann Walter Moritz, der seine Schiedsrichter-Laufbahn, die ihn bis in die Bayernliga führte, ja 1991 in der Haßberge-Gruppe gestartet hatte. Danach hatte er sich der Lehrarbeit als Gruppenlehrwart gewidmet und stieg nach und nach über die Bezirkslehrarbeit bis in die Verbandslehrarbeit auf – bis er dann die Nachfolge von Rudi Stark als Verbandsschiedsrichterobmann Bayerns antrat.

    Bevor Moritz zu Wort kam, wurde noch der Neulingskurs angesprochen. Hier wurden 16 Schiedsrichter dazu gewonnen, 14 Neulinge bestanden die Prüfung sofort, zwei in der Nachprüfung. Es ist nun Aufgabe der Schiedsrichtergruppe diese in den ersten Spielen intensiv zu betreuen und auch mit „Tandemschiedsrichtern“ in der Praxis zu begleiten.

    Mit einer Videoszene über „aus einem Vorteil kann kein Nachteil werden“ eröffnete Walter Moritz sein Referat. Er zeigte auch mehrere Präsentationen mit Schiedsrichtern von der Landesliga bis zur Bundesliga. Die Schulung der Schiedsrichter anhand von aktuellen Videoszenen, die auch vom BFV zur Verfügung gestellt werden, nimmt einen immer größeren Anteil an der Basisschulung der Referees ein und sind sehr wichtig für die Lehrarbeit in den Gruppen.

    Auch zu den Gewalthandlungen auf den Plätzen nahm der VSO Stellung. Die Hemmschwelle zur Gewalt sei sehr stark gesunken. Man müsse mehr Möglichkeiten, bereits auch schon in den Verbandsklassen aufwärts, zur Prävention erarbeiten. Der Respekt gegenüber Schiedsrichtern, Trainern und Spielern müsse wieder in den Focus kommen. „Ich weiß, wie schwierig es alle Schiedsrichter gerade an der Basis haben“, sagte er.

    Bearbeitet von Michael Bauer

    Weitere Artikel

    Kommentare (0)

    Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!