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    FUßBALL: LANDESLIGA NORDWEST

    Schwebenried/Schwemmelsbach leistet sich viele Fehler

    Während die Siegesserie der DJK mit dem 2:3 gegen Memmelsdorf endete, bleibt die Reserve des FC 05 Schweinfurt auch gegen Coburg souveräner 3:1-Sieger.

    Mit letztem Einsatz spitzelt der Sebastian Heinlein (schwarz) von der DJK Schwebenried/Schwemmelsbach dem Memmelsdorfer ... Foto: Guido Chuleck

    DJK Schwebenried/Schwemmelsbach – SV Memmelsdorf 2:3 (0:2). Nun hat es die DJK also erwischt. 13 Spiele ungeschlagen, diese Serie ist seit Samstag 17.47 Uhr passé. Denn der SV Memmelsdorf nahm dank eines verdienten 3:2 alle drei Punkte mit. „Kompliment an Memmelsdorf, die haben das richtig gut gemacht“, sagte DJK-Trainer Mario Schindler.

    Bei Schwemmelsbach lief es diesmal nicht rund. Die viele Umstellungen (Yannick Deibl, Manuel Friedrich und Bastian Full kamen neu ins Team, Oliver Mützel rückte ins Mittelfeld vor) brachten Unruhe ins DJK-Gefüge. Dazu musste Full zur Pause verletzt raus, was weitere Positionswechsel nach sich zog. „Die ganzen Umstellungen hat man gemerkt“, gab Schindler zu. Vor allem David Fleischmann (krank) und seine Ideen wurden schmerzlich vermisst. Dass Memmelsdorf quasi schon am gegnerischen Strafraum den Aufbau störte, schmeckte den Hausherren nicht. Bis zur 65. Minute gab es keine Torchance. „Heute haben wir die Lösungen nicht gefunden“, so der Coach. Auch brannte der Siegeswille mehr bei den Gästen. Schwebenried enttäuschte vor allem in der ersten Halbzeit. „Natürlich hätten wir gerne weiter gepunktet, aber vielleicht ist es ja befreiend, dass die Serie vorüber ist.“

    Begünstigt wurden die Memmelsdorfer, deren Taktik so ungemütlich wie das Wetter war, auch durch ungewohnte, haarsträubende Fehler der DJK-Abwehr. Beim 0:1 verdaddelte Sebastian Heinlein den Ball, Philipp Hörners verlud den nicht allzu sicheren Keeper Leon Hartmann und schob ein (36.). Quasi mit dem Pausenpfiff fand ein weiter Pass in die Schnittstelle Stürmer Fabian Baumüller, was Memmelsdorfs Bester dankend nutzte. Und Peter Kochs Maßflanke fand den Kopf des eingewechselten Christopher Sowinski; das 1:3 machte den Sack zu (86.). So blieben für Schwebendried auf der Haben-Seite nur zwei Manuel-Weißenberger-Treffer (65., 90.+1).

    Schwebenried: Hartmann – Deibl, Heinlein, Full (46. Paul), Friedrich (71. Lehfer) – Mützel, Cäsar, Zöller, S. Weißenberger – M. Weißenberger, Rumpel.

    Schiedsrichter: Klerner (Lichtenfels). Zuschauer: 150. Tore: 0:1 Philipp Hörners (36.),0:2 Fabian Baumüller (45.+ 1), 1:2 Manuel Weißenberger (65.), 1:3 Christopher Sowinski (86.), 2:3 Manuel Weißenberger (90. + 1).

    FC 05 Schweinfurt II – FC Coburg 3:1 (1:0)

    Auch gegen den FC Coburg gab sich der Tabellenführer aus Schweinfurt keine Blöße. Im Gegenteil, die jungen Schweinfurter zeigten den Coburgern von Anfang an, wer der Herr im Haus ist. Schon nach wenigen Minuten überlupfte Markus Thomann den Coburger Keeper, traf aber nur den Innenpfosten. Kurz darauf rutschte Eren Özdemirs Ball knapp am Pfosten vorbei, und auch Christopher Lehmanns Schuss klatschte an den Innenpfosten. „Da musste es dann ein Standard richten“, so Schweinfurts Trainer Ulli Baumann. In diesem Fall eine Ecke, die Mert Topuz an den Innenpfosten köpfte, „dann ging der Ball zum Glück rein“. Nach dem Seitenwechsel trumpfte Stürmer Christoph Schmidt groß auf. Zwar blieb er ohne eigenen Treffer, doch er legte die weiteren Schweinfurter Tore für Christopher Lehmann (53.) und Markus Thomann (90.+3) auf. Der einzige Coburger Gegentreffer war mehr ein Zufallsprodukt. Auf der rechten Seite hatte Marius Heinze wiederholt seinen Gegenspieler Carl-Philipp Schiebel flanken lassen, der Ball irrlichterte von einem Spielerkopf auf den anderen, am Ende köpfte der ansonsten von Marcel Ruft und Mert Topuz gut zugedeckte Daniel Sam den Ball ins Schweinfurter Tor.

    Schweinfurt: Glos – Schmidt, Ruft, Topuz, Heinze – St. Schmidt, Hillenbrand – Lehmann, Thomann, Özdemir (83. Fleischer) – C. Schmidt. Schiedsrichter: Frank (Uttenreuth). Zuschauer: 80. Tore: 1:0 Mert Topuz (34.), 2:0 Christopher Lehmann (53.), 2:1 Daniel Sam (79.), 3:1 Markus Thomann (90.+3).

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