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    EISHOCKEY: LANDESLIGA GR. 1

    Mighty Dogs trotzen den Personalsorgen

    ERV schafft klaren Auswärtssieg bei Selb 1b. Erste Pleite für Tabellenführer ESC Haßfurt.

    Eishockey (TIPO/RN)

    Landesliga Bayern Gr. 1

     

    ESC Haßfurt – ERSC Amberg 2:5  
    ESC Vilshofen – SE Freising 2:4  
    ESV Burgau 2000 – EHC Königsbrunn 2:8  
    VER Selb 1b – ERV Schweinfurt 3:10  
    EHC Straubing – EV Dingolfing 2:6  
    VfE Ulm/Neu-Ulm – EC Bad Kissingen n.V. 3:4  
    EV Dingolfing – ESV Burgau 2000 8:2  
    EHC Straubing – ESC Haßfurt 3:5  
    VfE Ulm/Neu-Ulm – EHC Königsbrunn 2:4  
    ERSC Amberg – ESC Vilshofen 6:0  

     

     

    1. (2.) ESC Haßfurt 9 55 : 35 23  
    2. (4.) ERSC Amberg 9 43 : 20 22  
    3. (1.) ERV Schweinfurt 8 52 : 15 21  
    4. (3.) EC Bad Kissingen 9 36 : 23 20  
    5. (5.) EHC Königsbrunn 9 36 : 23 18  
    6. (9.) EV Dingolfing 10 44 : 41 13  
    7. (6.) SE Freising 8 29 : 27 13  
    8. (7.) VER Selb 1b 11 32 : 45 12  
    9. (8.) VfE Ulm/Neu-Ulm 8 25 : 29 10  
    10. (10.) ESV Burgau 2000 10 29 : 59 7  
    11. (11.) ESC Vilshofen 7 17 : 34 3  
    12. (12.) EHC Straubing 10 20 : 67 0  

     

    VER Selb 1b – ERV Schweinfurt 3:10 (2:4, 1:4, 0:2)

    Trotz eines ausgedünnten Kaders haben die Mighty Dogs einen deutlichen Erfolg in Selb eingefahren. Dabei täuscht das Endergebnis über den lange engen Spielverlauf hinweg. „Ab dem 5:3 haben wir endgültig dominiert“, so ERV-Coach Zdenek Vanc. „Wir haben gut begonnen und sind wie geplant schnell in Führung gegangen. Danach haben wir leider zwei Fehler gemacht, die zu Toren geführt haben. Dadurch mussten wir einem Rückstand hinterherlaufen.“ Dies allerdings nur kurz. Denn nur drei Minuten später besorgte Pascal Schäfer den Ausgleich. Die schnelle Antwort war besonders wichtig, weil Vanc ein dünner Kader zur Verfügung stand. Denn neben den Ausfällen von Maximilian Rabs, Jan Slivka und Jens Freund musste er kurzfristig auf Maurice Köder verzichten. Umso höher einzuschätzen ist die Souveränität, mit der die Mannschaft den Sieg herausschoss. Angeführt vom überragenden Kapitän Dion Campbell (acht Torbeteiligungen) ließen die Gäste nichts mehr anbrennen. „Wir konnten alles in dieses Spiel reinhauen und können nun vor dem Derby in Bad Kissingen regenerieren“, so Vanc.

    Schweinfurt: Dirksen – Kleider, Faust, Schäfer, Marquardt – Grüner, Campbell, Geuder, Trolda, Kohl, Manger, Stach, Heckenberger. Tore: 0:1 (2.) Manger (Grüner), 1:1 (6.) Bauer (Warkus 5-4), 2:1 (8.) Heinz (Roos 5-4), 2:2 (11.) Schäfer (Campbell), 2:3 (16.) Campbell (Geuder, Marquardt), 2:4 (19.) Grüner (Campbell, Schäfer 5-4), 3:4 (22.) Lück (Tausend), 3:5 (30.) Geuder (Manger), 3:6 (32.) Campbell (Schäfer, Trolda), 3:7 (37.) Campbell (Grüner, Trolda), 3:8 (39.) Trolda (Campbell), 3:9 (41.) Grüner (Campbell), 3:10 (55.) Geuder (Campbell, Schäfer 5-4). Strafminuten: 4/8. Zuschauer: 73.

    ESC Haßfurt – ERSC Amberg 2:5 (0:1, 1:2, 1:2)

    Dass sie nicht als unbesiegbare Überflieger durch die Vorrunde marschieren, erschien nicht nur den Verantwortlichen, sondern auch jedem realistischen Fan klar. Und so verloren die Haßfurter Hawks am Freitagabend beim 2:5 gegen den ERSC Amberg ihre erste Partie. Bei der „sicher korrekten“, aber „vielleicht um ein, zwei Tore zu hohen“ (ESC-Trainer Martin Reichert) Niederlage verloren die Haßfurter Puckjäger auch zwei Spieler. Das Schiedsrichtergespann schickte sowohl Max Hildenbrand als auch Michal Babkovic nach einem Stockschlag beziehungsweise Stockendenstoß mit vorzeitig in die Kabine. Vor allem Hildenbrand war außer sich. „Ich habe gar nichts gemacht“, wunderte er sich.

    Haßfurt: Martin Hildenbrand, Schwab – Stahl, Max Hildenbrand, Marco Hildenbrand, Hacker, Marx – Kurz, Kinereisch, Lang, Babkovic, Franek, Sramek, Hümmer, Dietrich, Breyer, Vollert. Schiedsrichter: Voigt, Graf. Zuschauer: 432. Tore für Haßfurt: 1:2 (28.) Sramek (Franek, Babkovic), 2:3 (54.) Sramek (Marco Hildenbrand, Franek). Strafzeiten: 14 + Spieldauerdisziplinarstrafen Max Hildenbrand und Michal Babkovic/24 + Disziplinarstrafe Andreas Hampl.

    EHC Straubing – ESC Haßfurt 3:5 (1:2, 1:2, 1:1)

    „Wir haben gewonnen“, umschrieb Martin Reichert das „recht schwierige“ Geschehen in Straubing. Warum schwierig? „Wir hatten zu Beginn zu viele eigene Fehler und einige unnötige Strafen“, wollte er nicht weiter ins Detail geben, sondern freute sich vielmehr über den versöhnlichen Ausgang des schwierigen Wochenendes. Die beiden Angreifer David Franek und Jakub Sramek hatten mit vier Treffern maßgeblich Anteil am Erfolg. Während Franek seine Mannschaft in der vierten Spielminute in Führung brachte, schraubte Sramek seine persönliche Wochenendbilanz per Dreierpack auf fünf Tore in die Höhe. Seine Torpremiere feierte zudem der junge Manuel Kurz, „Es war heute wichtig, das Spiel zu gewinnen. Das hat die Mannschaft gemacht und damit passt auch für dieses Wochenende alles“, so Reichert.

    Haßfurt: Martin Hildenbrand – Stahl, Marco Hildenbrand, Marx – Kurz, Kinereisch, Lang, Franek, Sramek, Dietrich, Breyer, Vollert. Schiedsrichter: Jürgens, Römer. Zuschauer: 110. Tore für Haßfurt: 0:1 (4.) Franek (Vollert), 1:2 (10.) Sramek (Franek), 2:3 (31.) Kurz (Sramek), 2:4 (35.) Sramek (Franek), 3:5 (55.) Sramek. Strafzeiten: 20/20 + Disziplinarstrafe Christian Dietrich.

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