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    Düsseldorf (dpa)

    Jones beruft Schmidt und Marozsan in DFB-Aufgebot

    Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft geht mit zwei Neulingen, der wiedergenesenen Spielführerin Dzsenifer Marozsan und Rückkehrerin Bianca Schmidt in das letzte Länderspiel des Jahres.

    Kehrt nach überstandener Verletzung ins DFB-Aufgebot zurück: Dzsenifer Marozsan. Foto: Sebastian Kahnert

    Bundestrainerin Steffi Jones berief nach zweijähriger Abstinenz die 27 Jahre alte Defensivspielerin von Turbine Potsdam in das 24 Spielerinnen umfassende Aufgebot für die Partie am 24. November in Bielefeld (17.58 Uhr) gegen Frankreich.

    „Bianca hat sich in den vergangenen Monaten durch kontinuierlich gute Leistungen im Verein wieder in unser Blickfeld gespielt. Sie ist zweikampfstark, athletisch und verfügt über eine gute Grundschnelligkeit”, sagte Jones.

    Für die 44-Jährige hat der Härtetest gegen den WM-Gastgeber von 2019 richtungsweisenden Charakter. Nach zuletzt schwachen Leistungen hatte DFB-Präsident Reinhard Grindel angekündigt, dass der Auftritt gegen die Französinnen „der Maßstab” sei. Man müsse das Gefühl haben, dass die DFB-Elf sich spielerisch weiterentwickele und für die WM qualifizieren könne.

    Zwar fehlen zahlreiche verletzte Spielerinnen wie Pauline Bremer (Schien- und Wadenbeinbruch), Sara Däbritz (Sprunggelenk), Carolin Simon (muskuläre Probleme), Sara Doorsoun und Kristin Demann (beide Schulterverletzung). Dafür ist Spielführerin Marozsan nach ihrem Jochbeinbruch wieder dabei. Die 25-Jährige von Olympique Lyon verpasste zuletzt die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Island (2:3) und Färöer (11:0). Erstmals im Aufgebot stehen die Nachwuchskräfte Giulia Gwinn (SC Freiburg/18 Jahre) und Jana Feldkamp (SGS Essen/19).

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