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    Pyeongchang (dpa)

    Skispringerin Althaus feiert Silber mit Goldkrönchen

    Mit einem Goldkrönchen auf dem Kopf hat Katharina Althaus den größten Erfolg ihrer noch jungen Karriere gefeiert. 

    Skispringerin Katharina Althaus jubelt über ihre Silbermedaille. Foto: Angelika Warmuth

    Die 21 Jahre alte Skispringerin spritzte spät nach Mitternacht Sekt durch das Deutsche Haus und konnte ihre Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang noch immer nicht begreifen. „Ich werde es erst wirklich realisieren, wenn ich die Medaille in der Hand halte, das ist mega cool”, sagte Althaus. Tags zuvor hatte sie Rang zwei hinter der überragenden Norwegerin Maren Lundby perfekt gemacht. Die Oberstdorferin stand in diesem Winter zuvor schon achtmal auf dem Podest und belohnte sich bei minus elf Grad für die tolle Saison.

    Nach nur ein paar Stunden Schlaf hat sie auch noch keine der vielen Glückwunsch-Nachrichten beantwortet. „Dafür nehme ich mir dann in den nächsten Tagen Zeit, um das nicht nur so nebenbei zu machen”, sagte Althaus. Ihr Freund konnte zu Hause das Springen leider nicht mit verfolgen, da er arbeiten musste.

    Weil die Skispringerinnen keinen zweiten Wettkampf mehr haben, können Althaus, Sotschi-Olympiasiegerin Carina Vogt und die restliche Mannschaft die Spiele von Pyeongchang nun genießen. „Ich freue mich, mit dem Team zu feiern und es richtig krachen zu lassen”, sagte Althaus.

    Für den Wettkampf bei ihren zweiten Olympischen Spielen hatte sich die DSV-Topfrau ihre Fingernägel schwarz-rot-gold lackiert. Bis zum Ende der Woche bleiben die Skispringerinnen noch in Pyeongchang, ein Pflichttermin ist das Springen der männlichen Kollegen um Kleinschanzen-Olympiasieger Andreas Wellinger am Samstag. „Ich würde auch gerne noch bei den Alpinen vorbeischauen, denn Ski-Rennfahrer Alexander Schmid kommt aus einem Dorf nebenan”, sagte Althaus.

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