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    RUDERN

    Würzburger feiern Siege in Serie

    Bei der bislang weltweit größten Regatta in Bled glänzen Würzburgs Master-Ruderer.

    Erfolgreiches Würzburger Ruder-Quartett: (von links) Andreas Holz, Petra Ehinger (beide ARCW), Cornelia Drewitzki (ROW) ... Foto: ARC Würzburg

    Die World Rowing Masters Regatta 2017 schlug alle bisherigen Rekorde. Niemals zuvor gab es eine größere Ruderregatta. 4728 Ruderer aus 48 Nationen, allesamt älter als 27 Jahre und damit sogenannte Masters-Ruderer, kamen in das beschauliche slowenische Bled. Die 8000 Einwohner staunten nicht schlecht, wurde ihr Ort doch von mehr als 10 000 zugereisten Ruderinteressierten geradezu überrollt.

    Die Teilnehmer im Alter von 27 bis 93 Jahren spulten in fünf Tagen ein enormes Pensum ab, über 1000 Rennen wurden absolviert. Eine außergewöhnliche logistische Leistung, da nicht nur an bis zu zwölf Stunden pro Tag alle drei Minuten ein Rennen gestartet wurde, sondern auch in dieser kurzen Zeit immer acht Boote pro Lauf auf das herrliche Ruderrevier in den slowenischen Alpen geschickt wurden.

    Überraschende Erfolge

    Mittendrin die Ruderer aus Würzburg, die eine überragende Erfolgsserie herausfuhren. Mit zwei Siegen in der Altersklasse AK 36 und 43 Jahre überzeugte im Doppelvierer Andreas Holz vom Akademischen Ruderclub (ARCW) mit seinen Ruderkameraden aus Jena und Neckarrems. Den dritten Sieg sicherte sich der ARCW-Vorsitzende zusammen mit Hermann Gress vom benachbarten Würzburger Ruderverein Bayern (WRVB) in der AK 55, hier zusammen mit Sportlern aus Jena und Koblenz.

    Hermann Gress siegte in einem weiteren Rennen mit seinen Marktheidenfelder Ruderkollegen im Vierer ohne der AK 55. Petra Ehinger vom ARCW konnte als Steuerfrau einer brasilianischen Crew ebenfalls zweimal am Siegersteg anlegen. Sie steuerte die südamerikanische Mannschaft im Achter und im Vierer der AK 60 souverän die Bahn herunter.

    Cornelia Drewitzki, Vorsitzende der Rudergemeinschaft Olympos Würzburg (ROW) erzielte ebenfalls eine der begehrten Medaillen und fuhr im Masters International Team im Achter den Gegnern auf und davon, ebenso die Würzburgerin und frühere WRVBlerin Astrid Freyeisen, die jetzt für die RG München startet.

    Im Einer kämpfte sich der für Zellingen startende ARCWler Tobias Fernholz auf einen hervorragenden dritten und vierten Platz in seiner AK 27/36 Jahre. In Renngemeinschaft mit Limburg/ARCW gelang Bernd Pachtner zweimal Platz vier im Achter. Lucas Jacobs und Marcel Woortman erreichten ebenfalls zweimal Rang vier im Doppelzweier. In der gleichen Bootsgattung wurden Ines Weidle und Sabine Orlowski (alle ARCW) Sechste in der AK 43 Jahre. Ines Weidle fuhr dann in den Mixed-Rennen mit ihrem Partner Lucas Jacobs noch auf einen Bronzeplatz.

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