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    HANDBALL: DEUTSCHER AMATEURPOKAL, HALBFINALE

    Keine Zeit zum Trauern

    Für die DJK Waldbüttebrunn endet in Spenge der Traum vom Endspiel in Hamburg. Jetzt liegt der Fokus wieder auf dem Ligabetrieb.

    Dusan Suchy, Trainer der DJK Waldbüttelbrunn, beim Viertelfinale des Deutschen Amateurpokals am 26. Februar 2017.

    TuS Spenge – DJK Waldbüttelbrunn 30:23 (16:11)

    Nach Berlin wird Dusan Suchy im Dienste des Handballs fahren, nach Hamburg jedoch nicht: Denn seine DJK Waldbüttelbrunn unterlag im Halbfinale um den DHB-Amateurpokal dem TuS Spenge, der nun im Finale am 9. April in der Hansestadt auf den HSV Bad Blankenburg trifft. Unter der Woche durfte DJK-Trainer Suchy hingegen noch jubeln. Denn der Sportlehrer qualifizierte sich mit den Handball-Mädels vom Armin-Knab Gymnasium in Kitzingen zum wiederholten Male für das Bundesfinale, das Anfang Mai in Berlin ausgetragen wird. Dass sie es nicht nach Hamburg geschafft haben, sorgte bei den Waldbüttelbrunnern am Samstagabend für hängende Köpfe, auch manche Träne wurde vergossen. „Natürlich sind wir alle sehr enttäuscht“, sagte DJK-Sportvorstand Winfried Körner am Tag nach dem Ausscheiden: „Vor allem auch deshalb, weil wir nicht das gezeigt haben, was wir eigentlich können.“

    Frühzeitiger Rückstand

    Es war von Anfang an nicht gelaufen für die Unterfranken. In der mit über 500 Zuschauern voll besetzten Halle in Spenge liefen die Gäste frühzeitig einem deutlichen Rückstand hinterher, der bis zum Ende nicht mehr aufzuholen war. „Spontan fällt mir bis auf unseren Torwart Max Feuerbacher kein Spieler ein, der Normalform erreicht hat“, sagte Körner. Ein starker Gegner, der überhaupt keinen Zweifel am Finaleinzug aufkommen lassen wollte, tat sein Übriges. So wurde der rund 14-stündige Ausflug nach Ostwestfalen für die DJK zum Albtraum. „Im Pokal muss jedem klar sein, dass in jedem Spiel immer nur eine Mannschaft weiterkommen kann“, sagte Körner: „Ich bin mir sicher, dass wir im Rückblick auf diese Saison stolz darauf sind, dass wir es überhaupt soweit geschafft haben. Danken will ich auch unseren Fans, die uns hervorragend unterstützt und viel auf sich genommen haben.“ Viel Zeit zum Trauern bleibt den Waldbüttelbrunnern nicht: Denn bereits an diesem Samstagabend kommen Rimpars Jungwölfe zum Bayernliga-Derby in die Ballsporthalle.

    Waldbüttelbrunn: Varga, Feuerbacher – Dutz, Stumpf 5, Perez, Beißner, Feitz 5/1, Tendera 3, Glöggler 1, Feuchtmann 4/2, Issing, Kirchner 1, Boldt, Demel 4.
    Spielfilm: 5:1 (11.), 8:4 (15.), 12:6 (21.), 16:11 (Halbzeit), 19:12 (39.), 20:16 (45.), 25:20 (52.), 30:23 (Endstand).

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