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    FUßBALL: BAYERNLIGA NORD

    Kickers-U-23 mit 0:0

    Das Spiel gegen Tabellenführer Eichstätt war alles andere als ein Gaumenschmaus.

    Symptomatisch: Der Würzburger Onur Ünlücifci (links) versucht, den VfB-Akteur Sebastian Graßl (rechts) vom Ball zu trenn... Foto: Dominik Großpietsch


    FC Würzburger Kickers II – VfB Eichstätt 0:0

    Es gibt sie, die Spiele, die 0:0 enden, weil die Stürmer den Ball trotz bester Chancen nicht im Tor unterkriegen. Und es gibt auch Spiele, die 0:0 enden, weil die Abwehrmauern Mörtel im Überfluss anrühren, die Räume füllen und so die Stürmer meist gar nicht erst zum Torabschluss kommen. Genau so ein Unentschieden sahen die 150 Zuschauer, die sich am Kunstrasenplatz der Flyeralarm Arena versammelt hatten, um sich das Gastspiel des VfB Eichstätt bei der U 23 des FC Würzburger Kickers anzuschauen. Auf Dauer kann das ermüdend sein. Im Ernst: Das war?s auch.

    Bester Angriff der Liga

    Trotzdem war Kickers-Coach Claudiu Bozesan mit der Punkteteilung nicht unzufrieden: „Beide Mannschaften haben sich auf dem kleinen Platz neutralisiert. Die Abwehrreihen standen sehr gut, zudem wurden die Räume geschickt eng gemacht, sodass das Ergebnis in Ordnung geht.

    “ Ja, aus Sicht der Gastgeber, die sich trotz der Unterstützung von Dominik Brunnhübner, Dennis Schmitt, Joannis Karsanidis und Patrick Weihrauch erst nach einer arg zerfahrenen ersten Hälfte steigerten, kann man durchaus zufrieden sein, wenn man gegen den besten Angriff der Liga (56 Tore) kein Tor kassiert und eine der besten Abwehrformationen (erst 22 Gegentreffer) der Bayernliga Nord auf Trab hält.

    Doch die Art und Weise war eben kein Gaumenschmaus. Bis auf „drei, vier Situationen“, wie es Coach Bozesan ausdrückte, blieben Szenen vor dem VfB-Gehäuse Raritäten. Einzig und allein der Latten-Streifschuss des aufgerückten Linksverteidigers Leon Volz sorgte da noch für ein aufgeregtes Raunen (59.). „Für mich als Stürmer war?s heute wirklich nicht leicht, weil der VfB besonders in der ersten Hälfte tief stand und wir im Angriff wenig Platz hatten“, meinte auch FWK-Angreifer Can Sakar.

    Dass es den Gästen aus Oberbayern – mit der Ausnahme eines Kopfballs von Fabian Eberle, der knapp am Tor vorbei segelte (44.) – genauso ging, ärgerte Trainer Markus Mattes ziemlich. „Wir müssen nun mit dem Ergebnis leben. Natürlich wollten wir siegen, wussten aber gleich nach der Ankunft, dass es auf dem kleinen Kunstrasenplatz nicht gerade leicht wird, weil ihn die Würzburger gewohnt sind“, erklärte er, ehe er das Problem beider Teams auf den Punkt brachte: „Auf dem engen Platz wollten beide Mannschaften stabil stehen und das erste Tor machen. Zu guten Abschlüssen sind aber weder wir noch die Kickers gekommen.“

    Die Statistik des Spiels

    Würzburg: Brunnhübner – Boateng, Koller, Schmitt, Volz – Lotzen, Karsanidis – Kardovic (89. Landshuter), Weihrauch, Ünlücifci (90. +1 Beier) – Sakar (55. Dußler).

    Eichstätt: Herter – Böhm, Eberwein, Schmidramsl, Graßl – Panknin – Schäll, Federl (62. Witasek), Schraufstetter, Scintu (71. Wolfsteiner) – Eberle.
    Schiedsrichter: Wenzlik (Velden).
    Zuschauer: 150.
    Gelb: Weihrauch – Panknin.

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