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    FUßBALL: BAYERNLIGA NORD, MÄNNER

    Der WFV hat die 40-Punkte-Marke im Visier

    Im Spiel gegen Ansbach muss Trainer Marc Reitmaier auf den verletzten Christian Steinmetz verzichten. Der wird die Zellerauer zum Saisonende verlassen.

    Christian Steinmetz (rechts) – hier am 4. März 2017 im Zweikampf mit Sands Tevin McCullough – wird den Würzburger FV zum... Foto: Heiko Becker

    SpVgg Ansbach – Würzburger FV
    (Samstag, 22. April 2017, 15 Uhr)

     

    Mit dem 2:1-Sieg über Amberg hat der WFV (10. Platz/39 Punkte) am Ostermontag seine Negativserie beendet. Ob er damit eine Trendwende eingeleitet hat? Der Antwort auf diese Frage lässt sich vielleicht nach der Partie gegen Ansbach (14./31) an diesem Samstag, 22. April 2017, ein Stück näher kommen. In Mittelfranken will die Elf von Trainer Marc Reitmaier einen Sieg holen, auch wenn den Jungs die kraftraubenden Spiele gegen Aschaffenburg und Amberg noch in den Knochen stecken. „Aufgrund der hohen Belastung sind die Beine noch ein bisschen müde. Deshalb haben wir die Woche dosiert trainiert“, sagt der Coach, der weiß, dass er auf ein „kampfgefährliches“ Team treffen wird.

    Der Aufsteiger steckt Mitten im Abstiegskampf und hat in den vergangenen Spielen viel Moral bewiesen. Norbert Weidlein, der das Traineramt Mitte März von Andreas Heid übernommen hat, holte in den vergangenen sechs Partien neun Punkte (Eltersdorf, Ammerthal, Frohnlach), musste Niederlagen nur gegen die starken Teams aus Aubstadt und Aschaffenburg sowie die U 23 des FC Würzburger Kickers einstecken. „Ich erwarte einen topmotivierten Gegner“, sagt Reitmaier. Der 33-Jährige weiß aber auch um dessen Schwächen und will diese nutzen, um am Samstag vorzeitig das Saisonziel von 40 Punkten zu erreichen.

    Steinmetz wird Spielertrainer

    Fehlen werden ihm dafür nach wie vor der langzeitverletzte Stefan Wasser sowie Maximilian Ullrich und Fazdel Tahir. Hinter dem Einsatz von Benjamin Schömig, Kevin Dees und Joseph Mensah steht noch ein Fragezeichen. Besonders schmerzt Reitmaier der Ausfall von Stammspieler Christian Steinmetz, der sich in der Partie gegen Aschaffenburg eine Schulterverletzung zugezogen hatte. „So wie es aussieht, ist nichts gebrochen. Aber ich muss weitere Untersuchungen abwarten“, sagt Steinmetz auf Nachfrage und bestätigt zudem, dass er den WFV zum Saisonende verlassen wird, um Spielertrainer beim Kreisklassisten SV Bütthard zu werden. „Die Entscheidung hat nichts mit dem WFV zu tun. Hier ist es überragend“, erklärt er. Es habe ihn aber einfach gereizt, zu coachen und Verantwortung übernehmen zu können.

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