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    Fußball: Dritte Liga

    Kickers dementieren Interesse an Fürther Kirsch

    Der FWK hat, laut Vorstandschef Daniel Sauer, nie ein Leihgeschäft angestrebt.

    Am Donnerstagnachmittag überraschte der in der Regel gut informierte „Kicker“ auf seinem Online-Portal mit einer Kurzmeldung zu den Würzburger Kickers. Der Inhalt: Eine mögliche Ausleihe von Mittelfeldspieler Benedikt Kirsch, der derzeit bei der SpVgg Greuther Fürth unter Vertrag steht. Das Geschäft sei aber „in die Hose gegangen“, so die Meldung. Im Lager der Würzburger Kickers im Trainingslager in La Manga sorgte dies freilich nur für Schulterzucken. Ja, es gebe ständig Angebote und auch Kirsch sei den Kickers offeriert worden. „Das war aber nie ein Thema für uns“, sagte Kickers-Vorstandsvorsitzender und Sportdirektor Daniel Sauer am Rande des Nachmittagstrainings. Überhaupt sei er kein Freund von Spielerleihen: „So etwas muss Sinn machen“, sagte er. Auch Trainer Michael Schiele wirkte überrascht. „Der Spieler soll ja wohl Spielpraxis bekommen. Die können wir bei uns nicht garantieren.“ Tatsächlich heißt es in der „Kicker“-Meldung: Fürth suche nach einem passenden Verein für sein Eigengewächs, weil der 21-Jährige im Zweitliga-Team kaum zum Zuge kam. Würzburg scheint da, die falsche Adresse zu sein.

    Frank Kranewitter

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