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    TENNIS

    Nationale Spitze am Start

    Das Jubiläum der Frauen-Tennismeisterschaft um die s.Oliver Trophy wird zum Kräftemessen der Asse.

    Laura-Iona Andrei Foto: Mittelsteiner

    Ein Jubiläum muss gebührend gefeiert werden. So könnte man die üppigen Meldungen für die 25. Auflage des Traditionsturniers offene Würzburger Frauen-Tennismeisterschaften um die s.Oliver Trophy auf der Anlage des TC Weiß-Blau Würzburg deuten. Mit 62 gemeldeten Spielerinnen ist das mögliche 64er Feld so gut wie ausgereizt.

    Dabei ist es nicht nur das Preisgeld, das diesmal von bisher 3000 auf insgesamt 5000 Euro erhöht wurde und eine Höherstufung des Turniers in die Kategorie A-3 beim Deutschen Tennisbund zur Folge hat, das alljährlich Spielerinnen aus der nationalen Spitze zum Kräftemessen auf die Anlage in der Mergentheimer Straße lockt. Der erste Test auf Sand unter Wettkampfbedingungen vor der Medenrunde, die Möglichkeit, Punkte für die deutsche und die bayerische Rangliste zu sammeln sowie das Wiedersehen mit vielen aus den Vorjahren bekannten Akteurinnen sind zusätzlicher Anreiz.

    Angeführt wird das Feld von Laura-Ioana Andrei (TC Aschheim, deutsche Rangliste 19), die bereits 2014 im Finale stand und damals Zuzana Luknarova (Heidelberger Tennis-Club, DR 93) unterlag. Auch sie ist heuer wieder am Start und will erneut nach der Krone greifen. An der Spitze der Setzliste geht es eng zu. Auf Position zwei schlägt Lenka Jurikova (DTV Hannover, DR 20) auf, gefolgt von Julia Thiem (Luitpoldpark München, DR 23), Michaela Bayerlova (TC Schwaben Augsburg, DR 26) und Steffi Bachofer (TC Radolfzell, DR 31). Dass das Feld bestens besetzt ist, zeigt die Qualität der ersten zwölf Spielerinnen, die zu den Top-100 in Deutschland zählen. Bis Position 48 gehören sie zu den besten deutschen 500 und haben alle Leistungsklasse eins. Unter ihnen sind Bundesliga-, zweite Bundesliga- und Regionalligaspielerinnen.

    Auch der Ausrichter hat einige heiße Eisen im Feuer. Aushängeschild ist Nachwuchshoffnung Anne Knüttel. Die deutsche Vizemeisterin steht mit Rang 160 in Deutschland auf Position 21 der Meldeliste und dürfte große Chancen aufs Weiterkommen haben. Sie gehört mit Jahrgang 2001 zu den Jüngeren. Mehr Erfahrung wirft da die zehn Jahre ältere Aline Staudt aus dem zweite Bundesliga-Team in die Waagschale.

    Ein Wiedersehen gibt es mit ihrer ehemaligen Teamkollegin Sofia Raevskaia (jetzt TC SSC Berlin), die der Domstadt aus beruflichen Gründen den Rücken kehrte und nun an die Stätte vieler Erfolge zurückkehrt. Aus Reihen von Weiß-Blau sind noch Louise Assaad, Katharina Heil und Laura Popov am Start. Aus regionaler Sicht gesellt sich Lea Yaman vom SB Versbach dazu.

    Es wird hochklassiges Tennis von der ersten Runde an zu sehen geben und die Begegnungen werden den Spielerinnen höchste Konzentration abverlangen. „Ein Spaziergang wird das für niemanden“, ist sich Turnierdirektor Goran Popov sicher. Einzig bange ist ihm ein wenig ob der Wetterkapriolen: „Drücken wir die Daumen, dass Wettergott Petrus uns wohlgesonnen ist.“

    Zeitplan

    Freitag: ab 9 Uhr erste Runde; anschließend zweite Runde. Samstag: ab 10 Uhr Achtelfinale; ab 14 Uhr Viertelfinale. Sonntag: ab 10 Uhr Halbfinale, ab 14 Uhr Finale.

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