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    FUßBALL: ZWEITE BUNDESLIGA

    Zwölf verletzte Polizisten bei Randale nach Kickers-Spiel

    Kickers-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer kündigt Aufklärung durch den Verein an und spricht von „Trittbrettfahrern“.

    Nach der 1:2-Auswärts-Niederlage des FC Würzburger Kickers beim TSV 1860 München ist es zu massiven Auseinandersetzungen zwischen Gäste-Anhängern und der Polizei gekommen. Laut Mitteilung der Münchner Polizei wurden dabei zwölf Beamte leicht verletzt. 88 Personen erhielten eine Anzeige wegen Landfriedensbruch. Auf dem Weg zur U-Bahn hatten Fans aus einer Gruppe heraus die Polizisten attackiert und unter anderem mit Bierflaschen beworfen.

    Kickers-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer nahm dazu Stellung: „Wir setzen uns aktuell mit den Vorkommnissen auseinander und verifizieren die Herkunft der Personen, deren Personalien von der Polizei aufgenommen wurden. Grundsätzlich finden wir es absolut bedauerlich und verurteilen es, dass ein paar wenige das Ansehen des Vereins in Verruf bringen und untergeht, dass uns weit über 2000 Fans nach München gefolgt sind und die Mannschaft phänomenal unterstützt haben. Zumal der Verdacht besteht, dass es sich um Trittbrettfahrer handelt und nicht um Fans aus Würzburg und Umgebung. Zum Zeitpunkt des Vorfalls, das steht nachweislich fest, waren die Busse mit unseren Fans bereits auf der Autobahn Richtung Würzburg.“

    Bei den Randalierer soll es sich, laut Informationen aus Kickers-Fankreisen, in der Mehrzahl um Anhänger aus der Ultraszene des FC Augsburg handeln, mit denen die Kickers eine Fan-Freundschaft verbindet.

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