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    HANDBALL: BAYERNLIGA MÄNNER UND FRAUEN

    Jungwölfe verlieren Derby gegen Lohr

    Die Abschlussschwäche kostet Rimpar beim 21:23 Punkte. Bergtheims Frauen sind nach dem Sieg gegen Ismaning und der Niederlage des Spitzenreiters wieder im Titelrennen

    Rimpars Reserve nutzte gegen Lohr zu viele Torchancen nicht. In dieser Szene kam Benedikt Gräsl (am Ball) gegen Torwart ... Foto: Frank Scheuring, foto2press

    Bayernliga Männer
     
    TSV Friedberg – TSV Haunstetten 26:28  
    TSV Niederraunau – TV Erlangen-Bruck 33:40  
    HaSpo Bayreuth – SV Anzing 24:20  
    VfL Günzburg – TG Landshut 22:33  
    HC Erlangen II – HC Sulzbach-Rosenberg 35:24  
    DJK Rimpar II – TSV Lohr 21:23  
     
    1. (1.) HC Erlangen II 19 18 0 1 605 : 391 36 : 2  
    2. (3.) HaSpo Bayreuth 19 11 4 4 575 : 518 26 : 12  
    3. (4.) TG Landshut 19 12 2 5 538 : 494 26 : 12  
    4. (2.) DJK Waldbüttelbrunn 18 12 1 5 487 : 428 25 : 11  
    5. (7.) TSV Haunstetten 19 11 1 7 520 : 490 23 : 15  
    6. (5.) TSV Friedberg 19 11 0 8 501 : 484 22 : 16  
    7. (6.) DJK Rimpar II 19 10 2 7 469 : 466 22 : 16  
    8. (9.) TV Erlangen-Bruck 19 10 0 9 543 : 534 20 : 18  
    9. (8.) SV Anzing 19 9 1 9 477 : 492 19 : 19  
    10. (10.) TSV Unterhaching 18 6 3 9 494 : 528 15 : 21  
    11. (11.) TSV Lohr 19 7 1 11 448 : 490 15 : 23  
    12. (12.) VfL Günzburg 19 4 2 13 448 : 516 10 : 28  
    13. (13.) HC Sulzbach-Rosenberg 19 1 1 17 438 : 598 3 : 35  
    14. (14.) TSV Niederraunau 19 1 0 18 466 : 580 2 : 36  

    SG DJK Rimpar II – TSV Lohr 21:23 (12:15)

    Rimpars Jungwölfen ist der Auftakt in die Derby-Wochen misslungen. Im vierten Aufeinandertreffen unterlag die Zweitliga-Reserve am Sonntagnachmittag erstmals dem TSV Lohr. „Man hat gemerkt, dass es für die Lohrer noch gegen den Abstieg geht. Sie wollten den Sieg unbedingt und haben sich ihn aufgrund ihrer starken kämpferischen Leistung auch verdient. Von uns kam insgesamt zu wenig“, erklärte DJK-Co-Trainer Martin Gräsl, der das Coaching gemeinsam mit Jugendkoordinator Jan Redmann für den außer Gefecht gesetzten Jens Ullmann übernommen hatte.

    In der Anfangsviertelstunde war das Lokalduell noch völlig offen gewesen. Doch schon da war ersichtlich, dass es den Rimparern beim Abschluss an der nötigen Konzentration fehlt. Die Lohrer nutzten dagegen ihr zunehmend stärker werdendes Abwehrspiel, um sich auf 15:11 abzusetzen. „Wir haben im Angriff von allen möglichen Positionen immer wieder Nadelstiche gesetzt“, freute sich TSV-Trainer Bernd Becker. Auch dank der zahlreichen Paraden ihres Torwart Tamas Szabo konnten die Gäste ihren Vorsprung im zweiten Durchgang zunächst halten. Doch in der Schlussphase kamen die Hausherren, die frühzeitig auf den mit einer Platzwunde am Kopf ausgeschiedenen Frederik Schellmann verzichten mussten, nochmals heran. Markus Leikauf steigerte sich im Rimparer Kasten – und vorne boten sich zahlreiche Wurfchancen.

    Die Abschlussquote blieb allerdings sehr bescheiden, so dass der Anschlusstreffer zum 20:22 durch einen von Andreas Paul verwandelten Siebenmeter das höchste der Rimparer Gefühle bleiben sollte. „Zum Glück haben wir unseren Vorsprung ins Ziel retten können“, zeigte sich Becker erleichtert. Für den TSV-Coach, der aus Rimpar stammt, war es übrigens nicht der erste Sieg mit dem TSV in der Heimatgemeinde. In seiner ersten Zeit bei den Lohrer Handballern vor rund zehn Jahren hatte er die Rimparer mit seiner Mannschaft schon zweimal bezwungen. Wohlgemerkt die erste Mannschaft der Grün-Weißen, die inzwischen in der zweiten Bundesliga vorne mitmischt.

    Rimpar: Leikauf (1.-20, 30.-60.), Rose (20.-30.) – Laumer, Fischer, Hofmann 2, Keidel 1, Meyer 6, Schneider 1, Schellmann, B. Gräsl 2, Schmitt, N. Gräsl 2, Rösner, Paul 7/4.
    Lohr: Szabo, T. Scheiner (bei einem Siebenmeter) – Zeleny 6, J. Scheiner, Seltsam, F. Schmitt 5/3, Ferencsik 1, Avar 4, Kralik, Gremzde 1, J. Schmitt 4, L. Scheiner, Rahtz 3, Zehnter 2.
    Schiedsrichter: Hehn/Tauchert (Stadeln).
    Zeitstrafen: 1:6.
    Rot: F. Schmitt (52., grobes Foulspiel, Lohr).
    Siebenmeter: 4/4 – 3/3.
    Zuschauer: 250.
    Spielfilm: 4:3 (6.), 7:8 (16.), 10:10 (24.), 11:15 (30.), 14:17 (38.), 15:20 (45.), 18:21 (50.), 20:22 (56.).
     

    Bayernliga Frauen
     
    HSG Fichtelgebirge – HSG Würm-Mitte 33:24  
    Dietmannsried/Altusried – TSV Haunstetten II 21:28  
    TSV Ottobeuren – TS Herzogenaurach 30:28  
    HSV Bergtheim – TSV Ismaning 34:29  
    HC Erlangen – 1. FCN Handball 20:18  
    DJK Rimpar – ASV Dachau 25:16  
     
    1. (1.) TS Herzogenaurach 18 15 1 2 543 : 420 31 : 5  
    2. (2.) HSV Bergtheim 17 14 0 3 529 : 426 28 : 6  
    3. (3.) HSG Würm-Mitte 18 10 3 5 489 : 449 23 : 13  
    4. (4.) HC Erlangen 17 10 2 5 445 : 416 22 : 12  
    5. (6.) DJK Rimpar 17 9 1 7 405 : 415 19 : 15  
    6. (5.) ASV Dachau 18 8 2 8 454 : 466 18 : 18  
    7. (8.) TSV Ottobeuren 17 7 2 8 441 : 452 16 : 18  
    8. (7.) TSV Ismaning 18 7 1 10 457 : 503 15 : 21  
    9. (9.) HSG Fichtelgebirge 18 7 1 10 426 : 461 15 : 21  
    10. (10.) 1. FCN Handball 18 6 1 11 403 : 456 13 : 23  
    11. (11.) Dietmannsried/Altusried 17 5 1 11 462 : 478 11 : 23  
    12. (12.) HSG Freising/Neufahrn 17 5 0 12 411 : 446 10 : 24  
    13. (13.) TSV Haunstetten II 18 3 1 14 423 : 500 7 : 29  

    HSV Bergtheim – TSV Ismaning 34:29 (19:15)

    Das Bayernliga-Titelrennen ist wieder völlig offen. Denn am Wochenende ist die fast schon unheimliche Siegesserie des Spitzenreiters TS Herzogenaurach gerissen. Gleichzeitig setzte sich der HSV Bergtheim daheim mit 34:29 gegen den TSV Ismaning durch. Der Rückstand auf den Tabellenführer, der in Ottobeuren erstmals nach 13 Siegen unterlag, beträgt nun nur noch einen Minuspunkt bei einem Spiel weniger. Da Herzogenaurach am 2. April noch in Bergtheim antreten muss, hat es der HSV sogar wieder selbst in der Hand. Allerdings werden sich die Bergtheimerinnen bis zum Gipfeltreffen steigern müssen. „34 Treffer sind zwar in Ordnung. Wir haben aber mindestens fünf Tore zu wenig geworfen und fünf Tore zu viel kassiert“, stellte HSV-Trainer Florian Reitz trotz des sechsten Erfolgs in Serie fest. Nach einem 0:2-Rückstand hatte sich der Tabellenzweite vor 310 Zuschauern bis auf 17:10 (22.) abgesetzt. Die Gäste aus dem Münchner Norden verkürzten bis zum Seitenwechsel allerdings wieder bis auf vier Tore. Doch diesen Vorsprung hielten die Bergtheimerinnen dann problemlos bis zum Schluss.

    Bergtheim: Tucher, Kunzmann – Bausenwein 4, Brezina 4, Gerdes 7, Hämmerlein 7/2, Hofmann 2, Koß 1, Schurr 4, Schwalbe 1, Seibert 4, Winheim.
    Spielfilm: 0:2 (3.), 7:4 (9.), 14:9 (19.), 17:10 (22.), 19:15 (Halbzeit), 22:18 (38.), 26:21 (45.), 31:25 (54.), 34:27 (58.), 34:29 (Endstand).
     

    SG DJK Rimpar – ASV Dachau 25:16 (13:10)

    Rimpars Bayernliga-Frauen haben gegen den ASV Dachau den achten Erfolg im neunten Heimspiel gefeiert und sind damit am Gegner vorbei auf den fünften Tabellenplatz vorgerückt. Es war ein klassischer Start-Ziel-Sieg. Die Sieben von Matjaz Krze lag kein einziges Mal hinten, was auch mit der Abschlussschwäche der Dachauerinnen zusammenhing. So brachten die Gäste nur drei ihrer neun Strafwürfe im von Miriam Bergmann gut gehütetem Tor unter. Weil die DJK-Abwehr in der ersten Hälfte noch Abstimmungsprobleme hatte, hielt Dachau die Partie bis zur Pause halbwegs offen. Doch nach dem Seitenwechsel spielten die Rimparerinnen dann mit dem ASV Katz und Maus: So zogen sie vom 13:10 zur Halbzeit auf 20:11 davon. Auch ihre zwei- bis dreifache Unterzahlphase zu Beginn der Schlussphase überstanden die Gastgeberinnen schadlos.

    Rimpar: Bergmann – Stannetter, Peter, Keidel 1, Knorz 5, Scheller 5, Bayer 4, Wilhelm, Bitzek, Wenke 10/4, Dennerlein.
    Spielfilm: 1:1 (3.), 8:4 (11.), 10:5 (18.), 12:8 (25.), 13:10 (Halbzeit), 16:11 (35.), 20:11 (42.), 21:13 (52.), 23:15 (56.), 25:16 (Endstand).

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