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    HANDBALL: ZWEITE BUNDESLIGA MÄNNER

    Wölfe erhalten Erstliga-Lizenz

    Sportlich müssen die Rimparer den Aufstieg noch schaffen, die wirtschaftliche Genehmigung fürs Oberhaus haben sie aber schon mal von der HBL bekommen

    Führen sie Handball-Zweitligist DJK Rimpar Wölfe in die erste Bundesliga? Cheftrainer Matthias Obinger (links) muss mit ... Foto: Frank Scheuring, foto2press

    Handball-Zweitligist DJK Rimpar Wölfe ist reif für die erste Liga – zumindest wirtschaftlich und strukturell. So sieht es die Handball-Bundesliga. HBL-Projektleiter Mattes Rogowski informierte Wölfe-Geschäftsführer Roland Sauer am Freitag in einem Telefonat darüber, dass die Rimparer die Lizenz fürs Oberhaus ohne Einschränkungen erhalten – vorausgesetzt, sie schaffen sportlich den Aufstieg. „Ich traue es den Jungs zu, sie geben alles dafür“, sagt Sauer, der dem Team um Coach Matthias Obinger sogleich persönlich im Training die frohe Botschaft überbrachte. „Die Jungs haben geklatscht und gestrahlt“, berichtet der Boss. Vor einigen Wochen hatte er den möglichen Aufstieg noch als „Betriebsunfall“ bezeichnet, inzwischen wirkt Sauer selbst euphorisiert: „Diese einmalige Chance müssen wir nutzen. Die Jungs haben den Aufstieg verdient. Jetzt müssen sie in den restlichen vier Spielen noch mal ihre Hausaufgaben machen.“ An diesem Samstag (20 Uhr, s.Oliver Arena) steht die erste davon an: Im Heimduell des Tabellenvierten gegen die noch um den Klassenerhalt kämpfende HSG Saarlouis (13.) ist ein Sieg Pflicht.

    Seine Hausaufgaben hat der Geschäftsführer schon gemacht: „Wir haben die wirtschaftliche Basis geschaffen, jetzt muss der Sport nachziehen“, sagt Sauer, der schon jetzt einen „steigenden Etat“ für die nächste Saison ankündigt (aktuelle Spielzeit: 750 000 Euro). „Ich habe zur Zeit drei bis fünf Sponsorentermine am Tag. Die Resonanz steigt.“ Ein Grund dafür sei freilich der sportliche Erfolg. Diesen gelte es jetzt zu krönen.

    Auch der aktuelle Tabellendritte TV Hüttenberg hat schon bekanntgegeben, dass er die Lizenz im Falle des sportlichen Aufstiegs erhält.

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