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    HANDBALL: ZWEITE BUNDESLIGA MÄNNER

    Wölfe gewinnen Test gegen Fürstenfeldbruck

    Rimpar bezwingt Drittligist im Trainingslager in Weilheim mit 33:27 und zeigt trotz vieler Experimente ein gefälliges Spiel

    Erster Sieg im zweiten Test für die Handballer der DJK Rimpar Wölfe. Nach der 19:41-Niederlage am Mittwoch im Freundschaftsspiel gegen den deutschen Meister aus Mannheim, die Rhein-Neckar Löwen, setzte sich das Team von Trainer Matthias Obinger am Samstagabend im Trainingslager in Weilheim/Oberbayern mit 33:27 (15:14) gegen Drittligist TuS Fürstenfeldbruck durch. Und das, obwohl die Unterfranken bereits zwei Trainingseinheiten in den Knochen hatten und in Abwesenheit von Stefan Schmitt, Sebastian Kraus, Jan Schäffer (alle private Grüne), Dominik Schömig (Außenbanddehnung) und Benedikt Brielmeier (Mandelentzündung) sowie Torwart Max Brustmann (Urlaub) mit nur acht Feldspielern antraten.

    Obinger war zum Experimentieren gewillt gewesen - aber folglich auch gezwungen. Sowohl taktisch als auch besetzungstechnisch. Im Angriff ließ er in der ersten Halbzeit Patrick Schmidt in der von ihm favorisierten Rolle als Spielmacher ran, Benjamin Herth rückte auf die von ihm ursprünglich einmal erlernte Linksaußenposition, Lukas Siegler startete im linken Rückraum, und am Kreis begann Philipp Meyer aus dem Perspektivkader, der bei den Jungwölfen normalerweise auf Halblinks im Einsatz ist. In der 5:1-Abwehr agierte Julian Sauer als Vorgezogener, den Innenblock bildeten zunächst Siegler, Schmidt und Meyer. Das Tor hütete Andreas Wieser, der seine Qualität einmal mehr unter Beweis stellte.

    Die Rimparer starteten mit einer schnellen 3:0-Führung, darunter zwei Kontertore. Nachdem die Fürstenfeldbrucker ausgeglichen hatten, entwickelte sich ein für einen Test durchaus munteres und über weite Strecken gefälliges Duell. Probleme hatte die DJK-Defensive zuweilen mit Werfern und Würfen aus dem TuS-Rückraum. In der Offensive haperte es manchmal an der Genauigkeit beim Abschluss - wohl auch der mit den Kräften schwindenden Konzentration geschuldet.

    In der 14. Minute kam Moritz Barkow zu seinem Debüt im grün-weißen Trikot - ein potenzieller neuer Kreisläufer, den Obinger während des Trainingslagers im Hinblick auf eine Verpflichtung testet. Nach fünf Sekunden bekam der 29-Jährige seinen ersten Ball - und egalisierte zum 6:6, nachdem die Wölfe zuvor das erste und einzige Mal in der Partie in Rückstand geraten waren. Insgesamt erzielte Barkow vier Treffer und war zeitweilig zusammen mit Meyer am Kreis unterwegs, während die Rimparer mit sieben Feldspielern agierten. Zur Halbzeit führten sie knapp mit 15:14. Nach der Pause setzte sich die Qualität des Favoriten dann immer mehr durch, die Wölfe zogen auf bis zu 29:21 (50.) davon. Am Ende stand ein 33:27-Erfolg für sie auf der Anzeigentafel.    

    Zum Abschluss des Trainingslagers steht am Sonntagnachmittag (30. Juli, 14.30 Uhr) noch ein weiteres Vorbereitungsspiel gegen den österreichischen Erstligisten Schwaz Tirol auf dem Programm.


    Rimpar: Wieser (1.-42.), Leikauf (43.-60.) - Böhm 2, Schmidt 10/4, Kaufmann 4, Meyer 1, Siegler 5, Barkow 4, Sauer 5, Herth 2.
      Natalie Gress

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