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    SCHWEINFURT

    Wintereinbruch erwischt Autofahrer kalt

    Was Spaziergänger freute, war für Autofahrer weniger angenehm: 150 Mal hat es am Sonntag in ganz Unterfranken gekracht. Diese Regionen waren besonders betroffen.

    Hinweisschild warnt vor Schneefall und Glätte. Allein in Bayern kam es nach dem ersten Schneefall des Jahres zu Hunderte...

    Schnee so weit das Auge reicht: Mehrere Stunden lang rieselten am vergangenen Sonntag die Flocken vom Himmel. Was die Spaziergänger erfreute, war für die Verkehrsteilnehmer weniger angenehm. Neben einer geschlossenen Schneedecke waren Glätte und Eis für Autofahrer auf Unterfrankens Straßen gefährlich.

    Rund 150 Unfälle ereigneten sich am Sonntag in der Region, meldet das Polizeipräsidium Unterfranken. Davon waren die Hälfte witterungsbedingt. Bei 13 Unfällen wurden Menschen verletzt.

    Zahlreiche Unfälle in den Landkreisen Schweinfurt und Rhön-Grabfeld

    Stark betroffen waren die Autobahnen im Bereich Schweinfurt-Werneck. Sieben Unfälle ereigneten sich hier zwischen 13.20 Uhr und Mitternacht. Schneematsch und zu schnelles Fahren waren die Gründe. In jedem Fall touchierte der Fahrer eine Schutzplanke, verletzt wurde niemand. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf 40 000 Euro.

    Auch die Polizeiinspektion Mellrichstadt meldete zahlreiche Unfälle im Landkreis Rhön-Grabfeld. Hier hatte es am Sonntag sechsmal gekracht. Der plötzliche Schneefall führte zu einem Gesamtschaden von 20 000 Euro, darunter war ein wirtschaftlicher Totalschaden. Zu schnell war auch eine junge Frau zwischen Ostheim vor der Rhön und Hainhof unterwegs. Sie kam mit ihrem Auto von der schneebedeckten Fahrbahn ab und prallte frontal gegen die Böschung. Dabei erlitt sie einen Schock.

    Die Lage im Berufsverkehr

    Am Montagmorgen führten Eis, Glätte und Schnee im Berufsverkehr zu weiteren Unfällen. Zwischen 6 und 9 Uhr ereigneten sich 28 Unfälle, berichtete das Polizeipräsidium Unterfranken. 23 Mal kam es zu leichten Schäden, in den anderen fünf Fällen wurden fünf Menschen verletzt.

    Für die kommenden Tage gibt der Deutsche Wetterdienst Entwarnung: Die Temperaturen steigen auf bis zu sechs Grad und die Schneefallgrenze verschiebt sich auf 600 Meter.

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