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    BAMBERG

    Gefährlicher Ritt auf Zugpuffer

    Über den Ritt eines 21-Jährigen auf einem Zugpuffer berichtet die Bundespolizei Würzburg. Verhaftet wurde der Mann aber aus einem anderen Grund.

    Symbolbild Bundespolizei Foto: Holger Hollemann (dpa)

    Über die leichtsinnige und gefährliche Aktion eines 21-Jährigen berichtete die Bundespolizei Würzburg am Montag. Der Mann war am Freitag auf dem Zugpuffer einer Agilis-Bahn knapp zehn Kilometer von Breitengüßbach bis Bamberg mitgefahren. Am Bamberger Bahnhof griffen Bundespolizisten den Mann auf. Der wurde obendrein mit Haftbefehl gesucht und muss nun eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten abbüßen.

    Ein Bahnmitarbeiter am Bamberger Bahnhof hatte den blinden Passagier auf dem Zugpuffer entdeckt, als die Agilis-Bahn in den Bamberger Bahnhof einfuhr. Sicherheitsmitarbeiter der Bahn übergaben den 21-Jährigen kurz darauf der Bundespolizei. Wie sich herausstellte, war der Mann in Breitengüßbach auf den Zugpuffer geklettert und so sieben Minuten bis Bamberg mitgefahren. Warum er diesen verbotenen und lebensgefährlichen Ritt auf dem Puffer absolviert hatte, wollte er den Beamten nicht erklären.

    Die Bundespolizisten stellten bei der Überprüfung der Personalien des 21-Jährigen fest, dass der im Landkreis Lichtenfels lebende Mann wegen Diebstahls noch sechs Monate Haft verbüßen muss. Er wurde daraufhin verhaftet und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Zudem wird die Bundespolizei sein Verhalten als Ordnungswidrigkeit ahnden.

    Bearbeitet von Gerlinde Schlereth

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