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    KLEINOSTHEIM

    Unfall auf der A 3: 200.000-Euro-Pferd tot

    Auffahrunfall mit zwei Pferdetransportern am Montagmorgen auf der A3 bei Stockstadt: Ein wertvolles Springpferd musste eingeschläfert werden, die A3 war für drei Stunden gesperrt.

    Für drei Stunden war die A 3 am Montagvormittag zwischen Aschaffenburg und Stockstadt in Richtung Frankfurt gesperrt: Bei einem Unfall wurde laut Polizei ein wertvolles Springpferd so schwer verletzt, dass es die Tierärztin noch an der Unfallstelle einschläfern musste. Ein Kleinlaster war auf zwei Pferdetransporter aufgefahren. Drei Beteiligte erlitten leichte Verletzungen, eine Frau kam vorsorglich ins Krankenhaus.

    Erst gegen 11 Uhr konnte eine Fahrspur freigegeben und der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Wann die A 3 wieder komplett frei befahrbar ist, war zunächst noch nicht abzuschätzen.

    Kleinlaster schiebt Pferdeanhänger aufeinander

    Der Unfall hatte sich kurz vor 8 Uhr ereignet. Laut Polizeibericht hatten die beiden Pferdetransporte, gezogen von einem Porsche und einem Mitsubishi, wegen eines Rückstaus angehalten. Das muss der 27-jährige Fahrer eines Kleinlasters übersehen haben: Er fuhr auf den hinteren der beiden Pferdeanhänger auf, der durch die Wucht des Aufpralls auf den vorderen geschoben wurde.

    Pferd auf die Straße geschleudert

    Bei dem Unfall wurde die Klappe am Anhänger des Mitsubishis abgerissen. Außerdem löste sich ein Sicherungsbügel, das sieben Jahre alte Springpferd wurde aus dem Anhänger geschleudert. Es hat laut Polizei einen Wert von rund 200.000 Euro. Das Tier blieb schwer verletzt auf der rechten Fahrspur liegen. Die herbeigerufene Tierärztin konnte es nur noch einschläfern.

    Wie die Polizei mitteilt, stammt der Fahrer des Kleinlasters aus dem Landkreis Aschaffenburg. Er wurde ebenso leicht verletzt wie die 34-jährige Porsche-Fahrerin und der 47-Jährige am Steuer des Mitsubishi. Beide kommen aus Frankfurt/Main. Die Frau wurde nach der Erstversorgung durch die Rettungsdienste vorsorglich in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden an Fahrzeugen und Leitplanke beläuft sich nach ersten Schätzungen auf über 100.000 Euro.

    Fünf Rettungswagen und ein Notarzt waren an der Unfallstelle im Einsatz, ebenso die Feuerwehren aus Karlstein, Kleinostheim, Waldaschaff und Aschaffenburg.

    Im Pulk der nachfolgenden Fahrzeuge kollidierten etwa zeitgleich mit dem Pferdetransporter-Unfall drei weitere Wagen, ein Fahrer wurde leicht verletzt. Auch im langen Rückstau kam es zu einer Kollision. Auf der Gegenfahrbahn verursachten zudem Gaffer einen weiteren Auffahrunfall. Bearbeitet von Andreas Jungbauer

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