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    Uettingen / München

    Germany's next Topmodel: Drama um Sabine Fischer

    Drama, Drama und noch mehr Drama gab es in Folge elf um das Uettinger Model und ihre Rivalin. Seite an Seite wackelten sie am Ende jedoch gemeinsam.

    Sabine Fischer auf der Main-Post-Bühne Foto: Chris Weiß

    Heidis Mädchen befinden sich auf der Zielgeraden. Nur noch zehn Models haben in Folge elf um den Thron gekämpft, darunter Sabine Fischer aus Uettingen (Lkr. Würzburg). Sie gilt als eine der Favoritinnen der zwölften Staffel, ebenso ihre Rivalin Anh. Geraten die beiden Streithennen deswegen ständig aneinander? Sabine ergatterte immerhin bereits drei Jobs, Anh nur einen: "Ich kann mir schon vorstellen, dass da Neid im Spiel ist." In der vergangenen Woche schaffte es die Unterfränkin allerdings nur knapp in die Top Ten - und auch in dieser Woche erntete die "Drama-Queen" scharfe Kritik von Modelmama Heidi Klum.

    Dieses Mal sollten die Mädchen etwas über den Umgang mit Medien lernen. Die erste Hürde war ein Interview mit Bunte-Herausgeberin Patricia Riekel und Bunte.de-Chefredakteurin Julia Bauer. Die Journalistinnen haben die Social Media-Auftritte aller Models von vorne bis hinten geprüft - und einige Leichen aus den Kellern der Mädchen geholt. Anh wurde direkt auf ihr Problem mit Sabine angesprochen. "Ich mag es nicht, wenn Menschen nicht hundertprozentig aufrichtig sind", sagte sie über ihre Konkurrentin.

    Sabine punktet bei der ersten Aufgabe

    Anh wurde ihre Aufrichtigkeit im Gespräch zum Verhängnis. Sie erzählte von ihrer schwierigen Familiengeschichte und brach in Tränen aus. Damit berührte sie sie zwar ihre Interview-Partner, wie sie über ihre Konkurrentin sprach, kam allerdings nicht gut an. 

    Auch Sabine wurde im Interview auf ihr Verhältnis zu Anh angesprochen, sie reagierte allerdings souverän. Die große Frage, die im Raum stand: Woher rührt der Zickenkrieg eigentlich? Die Uettingerin wich gekonnt aus und verlor kein schlechtes Wort über Anh. Bunte-Herausgeberin Patricia Riekel war beeindruckt: "Sabine blieb neutral und hat sich nichts entlocken lassen." Punkt für Sabine. 

    "Drama, Drama um Sabine"

    Weniger souverän trat Sabine dafür beim Shooting auf. Heidi schickte ihre Mädchen in Plastikkugeln aufs Wasser. Sabine, die sich selbst nicht als sportlich beschrieb, konnte Heidi auch diesmal nicht überzeugen: "Sie gibt gerade so ein bisschen auf, das finde ich unheimlich schade". Ein Sturz folgte auf den nächsten, Sabine brach in Tränen aus und musste die Blase verlassen: "Ich hab mir die ganze Zeit nur gedacht, dass ich gar nichts hinbekomme. Ich hab mir total Druck gemacht." Bei den anderen Models kam das nicht gut an. Carina: "Immer gibt es Drama, Drama um Sabine, unsere Drama-Queen". Ebenso untalentiert rollte Rivalin Anh über den Pool - Unentschieden. 

    In der Luxusvilla spitzte sich die Situation zwischen Sabine und Anh schließlich zu. Während Lynn und Leticia mit Heidi zur AmfAR-Gala ("american foundation for AIDS Research") nach New York reisen durften, haben die beiden Streithennen das Gespräch gesucht. "Du kannst gern raushauen, was dich über mich stört", fordert Anh Sabine auf. Schließlich kam ans Licht, woher die angespannte Stimmung zwischen den Rivalinnen rührt. Vor der Jury musste in der vergangenen Folge jedes Mädchen sagen, welche der Konkurrentinnen sie rauswählen würde. Sabine nominierte daraufhin Anh. Die Uettingerin war überfordert mit der Aussprache, gab aber am Ende zu, dass ihre Nominierung auf Sympathie beruhte. Fazit: Viel Gerede um den heißen Brei. Eine innige Freundschaft können sich die beiden nach wie vor nicht vorstellen.


    Heidi löst Unterhosen-Drama

    Das nächste Drama lies nicht lange auf sich warten. Lynn hatte keine passende Unterhose zu ihrem Kleid für die AmfAR-Gala. Schließlich löste Heidi das "Unterhosen-Drama" und lieh ihr eine "frisch gewaschene" Unterhose für den roten Teppich. 

    Der Entscheidungs-Walk stand unter einem knallbunten Motto mit einer besonders hochhackigen Herausforderung. Doch bevor die Mädchen auf den Laufsteg wackelten, erreichte sie eine Schocknachricht. Heidi, Leticia und Lynn konnten nicht zurückkommen - wegen eines Schneesturms. Heidi, die sich diesmal eine besondere Bewertung ausdachte, wurde daher live zugeschaltet. Während die Mädchen laufen, sollten die Juroren Schilder mit einem Daumen hochheben, der entweder nach oben oder nach unten zeigt. Drei rote Daumen bedeutete das Aus. In welche Richtung haben die Daumen für Sabine gezeigt?

    Daumen hoch für Sabine?

    "Ich hatte noch nie so ein schlechtes Gefühl wie diese Woche" - Sabine sah schwarz vor dem Live-Walk. Aufgeregt stolzierte sie der Jury entgegen und posierte mit vollem Einsatz - was bei Juror Michael gar nicht gut ankam, sein Daumen zeigte nach unten. Sein Urteil: "überzeichnet und albern". Thomas nahm das unterfränkische Model allerdings in Schutz, von ihm gab es grünes Licht. "Too much" war es auch für Heidi: "Tja Sabine, was soll ich sagen. Langsam wird es eng." Ihr Daumen zeigte nach unten. Sabine wackelte erneut.

    Für Brenda gab es drei rote Daumen nach unten und somit kein Foto - für Anh nicht nachvollziehbar: "Ich wundere mich schon, warum Brenda gehen muss und Sabine nur wackelt." Sie ereilte allerdings dasselbe Schicksal wie ihre Rivalin, beide standen als Wackelkandidaten vor der Jury. Heidi zeigte sich jedoch gnädig, beide bekamen noch eine Chance. Anh und Sabine müssen also noch eine Weile miteinander auskommen. Anh: "Noch mal eine Woche zusammen in eine Villa gesperrt..."






     

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