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    Klage beim Europäischen Gerichtshof auf Gleichbehandlung?

    Zum Artikel "Milliarden gegen Altersarmut" (18.4.):

    Am 18.02.2017 wurde eine Info Veranstaltung, Rentenkongress des DGB Unterfranken: RENTE MUSS REICHEN, durchgeführt. Auf dieser Veranstaltung wurde ebenfalls die Erwerbstätigenversicherung angesprochen. Dieses bedeutet: Einzahlung aller, die ein Einkommen haben, in diese Versicherung. Ebenfalls wurde das österreichische Rentenmodell angesprochen. Hier arbeitet man 45 Jahre, geht mit 60 in Rente und bekommt 80 Prozent seines letzten Gehaltes. Angesprochen wurde ebenfalls, dass man seit 15 Jahren eine Reform der Rentenversicherung durchführen möchte. Einige der Vertreter der anwesenden Bundestagsparteien waren auch dieser Meinung. Die Schwierigkeit jedoch war nur, wie gesagt wurde, ebenfalls einen Rückhalt von seinen Kollegen der entsprechenden Parteien zu bekommen Wie soll man hier aber einen Rückhalt bekommen, wenn man weiß, dass wenn man in die Pension geht 70 Prozent seines letzten Gehaltes bekommt? Was interessiert mich da der andere! Ich frage mich, wie können unsere Volksvertreter es mit ihrem Gewissen vereinbaren, dass sie 70 Prozent ihres Gehaltes an Pension bekommen, wobei der Arbeiter 48 Prozent beziehungsweise eine weitere Reduzierung des Prozentsatzes, als Rente bekommen soll? Wäre es nicht mal Zeit, eine Klage beim Europäischen Gerichtshof einzureichen auf Gleichbehandlung der Renten- bzw. Pensionsansprüche? Wobei ich nicht dafür bin, dass die Pensionsansprüche gekürzt werden sollen. Wie dieses zu bewerkstelligen ist, haben ja etliche Abgeordnete der verschiedenen Parteien in Österreich auf einer Infoveranstaltung erfahren. Ich erwarte eigentlich von der neuen Bundesregierung, dass man sich hierüber, innerhalb der nächsten zwei Jahre, nicht nur Gedanken gemacht.

    Jens Möller, 97241 Bergtheim

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