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    Scheurings Wort zum Samstag: Die Lizenz zum Wischen

    Endlich ist jetzt wieder ein neues iPhone auf den Markt gekommen. Das iPhone X hat alles, was man von einem Apple-Gerät erwarten darf: Lautsprecher, Kamera, Linsen, Sensoren, Schlitze, Schnittstellen und eine Benutzeroberfläche, auf der man kreuz und quer herumwischen kann. Wer die 1149 Euro für den Apparat ausgibt, erwirbt damit gleichzeitig die Lizenz zum Wischen. Um das iPhone X zu entsperren und zu benutzen, muss man erst mal die dreidimensionale Gesichtserkennung Face ID aktivieren, sich das Gerät wie bei einem Selfie vors Gesicht halten und zweimal hintereinander mit der Nase eine kreisförmige Bewegung ausführen. Besonders Geübte können auch wahlweise mit den Ohren wackeln – was zudem den Vorteil hat, dass es auf Unbeteiligte noch verstörender wirkt. Wer zwischen geöffneten Apps wechseln will, muss jetzt bei der Wischgeste vom unteren Bildschirmrand nach oben in der Mitte stoppen. Wer gerade keine zweite Hand frei hat, kann statt zu wischen aber auch einfach Stevie Wonders Song „I wisch“ singen und das Gerät dazu vor dem Gesicht von unten nach oben bewegen – natürlich auf die Gefahr hin, irgendwann von Umstehenden selbst eine gewischt zu bekommen. Außerdem hat Apple zur Gewinnmaximierung noch einen ganz neuen Wischmodus in das Gerät eingebaut: Wer auf dem Display gegen den Uhrzeigersinn kreisförmig herumwischt, schaltet das Gerät nicht nur aus, sondern sorgt dafür, dass es ganz verschwindet: Mit einem Wisch ist alles weg. Man kann dann bei Apple für 1149 Euro aber gleich ein ganz neues Gerät bestellen.

    Endlich ist jetzt wieder ein neues iPhone auf den Markt gekommen. Das iPhone X hat alles, was man von einem Apple-Gerät erwarten darf: Lautsprecher, Kamera, Linsen, Sensoren, Schlitze, Schnittstellen und eine Benutzeroberfläche, auf der man kreuz und quer herumwischen kann. Wer die 1149 Euro für den Apparat ausgibt, erwirbt damit gleichzeitig die Lizenz zum Wischen. Um das iPhone X zu entsperren und zu benutzen, muss man erst mal die dreidimensionale Gesichtserkennung Face ID aktivieren, sich das Gerät wie bei einem Selfie vors Gesicht halten und zweimal hintereinander mit der Nase eine kreisförmige Bewegung ausführen. Besonders Geübte können auch wahlweise mit den Ohren wackeln – was zudem den Vorteil hat, dass es auf Unbeteiligte noch verstörender wirkt. Wer zwischen geöffneten Apps wechseln will, muss jetzt bei der Wischgeste vom unteren Bildschirmrand nach oben in der Mitte stoppen. Wer gerade keine zweite Hand frei hat, kann statt zu wischen aber auch einfach Stevie Wonders Song „I wisch“ singen und das Gerät dazu vor dem Gesicht von unten nach oben bewegen – natürlich auf die Gefahr hin, irgendwann von Umstehenden selbst eine gewischt zu bekommen.

    Außerdem hat Apple zur Gewinnmaximierung noch einen ganz neuen Wischmodus in das Gerät eingebaut: Wer auf dem Display gegen den Uhrzeigersinn kreisförmig herumwischt, schaltet das Gerät nicht nur aus, sondern sorgt dafür, dass es ganz verschwindet: Mit einem Wisch ist alles weg. Man kann dann bei Apple für 1149 Euro aber gleich ein ganz neues Gerät bestellen.

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