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    Standpunkt: Keine positiven Effekte

    Die Umstellung der Uhren im Frühling und Herbst mag vielleicht technisch eine Kleinigkeit sein, der Organismus aber gerät jedes Mal aus dem Gleichgewicht. Nun mag das nur ein Aspekt der bisherigen Praxis sein, sich immer wieder auf eine neue Zeit einstellen zu sollen – was übrigens viele Urlauber per Fernreisen in weitaus größerem Ausmaß tun. Viel entscheidender ist aber wohl die Zusammenschau der Erkenntnisse, die Fachleute längst vorgenommen haben: Positive Effekte dieses Rituals sind praktisch nicht erkennbar. Die Geschichte von Energieeinsparungen hat sich ebenso als unsinnig herausgestellt wie andere Versuche, den Wechsel von Sommer- zu Normalzeit und wieder zurück zu begründen. Stattdessen kostet der Griff ans Uhrwerk Millionen – etwa dadurch, dass Züge plötzlich stehen bleiben oder eine Stunde länger unterwegs sind.

    Die Umstellung der Uhren im Frühling und Herbst mag vielleicht technisch eine Kleinigkeit sein, der Organismus aber gerät jedes Mal aus dem Gleichgewicht. Nun mag das nur ein Aspekt der bisherigen Praxis sein, sich immer wieder auf eine neue Zeit einstellen zu sollen – was übrigens viele Urlauber per Fernreisen in weitaus größerem Ausmaß tun. Viel entscheidender ist aber wohl die Zusammenschau der Erkenntnisse, die Fachleute längst vorgenommen haben: Positive Effekte dieses Rituals sind praktisch nicht erkennbar. Die Geschichte von Energieeinsparungen hat sich ebenso als unsinnig herausgestellt wie andere Versuche, den Wechsel von Sommer- zu Normalzeit und wieder zurück zu begründen. Stattdessen kostet der Griff ans Uhrwerk Millionen – etwa dadurch, dass Züge plötzlich stehen bleiben oder eine Stunde länger unterwegs sind.

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