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    Unterm Strich: Siegeszug der Bären

    FW

    Deutschland wird immer wilder. Gerade versucht der Wolf wieder Fuß zu fassen. Er folgt damit dem Beispiel der Bären, die schon geraume Zeit da sind und längst eine dominierende Rolle in der Gesellschaft übernommen haben. Eine nie dagewesene Erfolgsgeschichte. Selbst in den Kalender haben es die Bären geschafft, wie etwa der Novembär und Dezembär eindrucksvoll zeigen. Bis in die Politik kämpften sich die Bären vor, allen voran der Stoibär. Die Bären, das soll nicht verschwiegen werden, haben ihren eigenen Kopf. Einige zeigen die unschöne Angewohnheit, nie zu kommen, wenn man sie ruft. In diesem Fall handelt es sich um den Obär. Die Pelztiere verlassen zunehmend ihre gewohnte Umgebung und sind kaum noch im Wald zu finden. Vielmehr halten sie sich in Städten wie Bärlin auf. Einige – wie etwa die Bärgsteiger – wollen hoch hinaus. Der moderne Bär ist gebildet. Einige besonders schlaue Exemplare können sogar schreiben, wie der Kugelschreibär beweist. Farblich bilden sie längst die gesamte Palette ab, das Spektrum reicht von weißen und braunen bis hin zur roten Bären – den Himbären. Manche haben zudem ihr Fell abgelegt und setzen auf mehr Schutz – wie die Stachelbären.

    Leider gibt es auch unter den Bären schlimme Finger und unverbesserliche Frauenhelden, wie wir seit Bärlusconi und weiteren Problembären wissen. Dagegen wird der Gummibär überall gerne gesehen. Der Urlaubär reist gerne nach Bärgamo. Bären als Hundehalter schwören auf Bärnhardiner. Ein Phänomen ist, dass Bären mitunter einfach verschwinden – vermutlich im Bärmuda-Dreieck.

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