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    Scheurings Wort zum Samstag: Ein Angebot für Außerirdische

    Der Mensch richtet seit jeher seinen Blick zum Himmel, wo er Außerirdische und Gott verortet. Guy Consolmagno hat als Direktor der Vatikanischen Sternwarte von Berufs wegen beides im Blick und jetzt in einem Interview erklärt, er würde gerne mal Außerirdische taufen. Consolmagnos Vorgänger als Sternwartendirektor, José Gabriel Funes, hatte sich seinerzeit eher zurückhaltend und weniger praxisbezogen dahingehend geäußert, dass eventuelle Wesen in fernen Welten auch eine Bedeutung für die Theologie besäßen. Von der Taufe Außerirdischer, so drängend das Problem auch sein mag, war keine Rede. Das Seelenheil der Extraterrestrischen haben Kirchenmänner aber nie ganz aus dem Blick verloren, wie etwa anno 1996 Winfried Röhmel, damals Sprecher des Erzbistums München und Freising, der erklärt hatte: „Auch Außerirdische dürfen auf Erlösung hoffen.“ Nur – welche Außerirdischen? E.T.? Der muss wohl, bevor er sich taufen lässt, erst nach Hause telefonieren. Die Klingonen, die als sehr reizbar und aggressiv gelten? Oder die Vogonen, eine der unausstehlichsten Rassen im ganzen Universum? Ob solche Wesen einer Taufe aufgeschlossen gegenüberstünden, ist eher ungewiss. Möglicherweise sind die potenziellen außerirdischen Taufkandidaten auch nur kaulquappenartige Lebewesen sehr einfachen Zuschnitts, deren Interesse für theologische Probleme und Fragen des Seelenheils naturgemäß noch nicht sehr ausgeprägt ist. Vielleicht sollten sich Kirchenmänner, um sich in ihren Bekehrungsbestrebungen nicht zu verzetteln, erst einmal auf die Marsmission konzentrieren.

    Der Mensch richtet seit jeher seinen Blick zum Himmel, wo er Außerirdische und Gott verortet. Guy Consolmagno hat als Direktor der Vatikanischen Sternwarte von Berufs wegen beides im Blick und jetzt in einem Interview erklärt, er würde gerne mal Außerirdische taufen. Consolmagnos Vorgänger als Sternwartendirektor, José Gabriel Funes, hatte sich seinerzeit eher zurückhaltend und weniger praxisbezogen dahingehend geäußert, dass eventuelle Wesen in fernen Welten auch eine Bedeutung für die Theologie besäßen. Von der Taufe Außerirdischer, so drängend das Problem auch sein mag, war keine Rede. Das Seelenheil der Extraterrestrischen haben Kirchenmänner aber nie ganz aus dem Blick verloren, wie etwa anno 1996 Winfried Röhmel, damals Sprecher des Erzbistums München und Freising, der erklärt hatte: „Auch Außerirdische dürfen auf Erlösung hoffen.“ Nur – welche Außerirdischen? E.T.? Der muss wohl, bevor er sich taufen lässt, erst nach Hause telefonieren. Die Klingonen, die als sehr reizbar und aggressiv gelten? Oder die Vogonen, eine der unausstehlichsten Rassen im ganzen Universum? Ob solche Wesen einer Taufe aufgeschlossen gegenüberstünden, ist eher ungewiss.

    Möglicherweise sind die potenziellen außerirdischen Taufkandidaten auch nur kaulquappenartige Lebewesen sehr einfachen Zuschnitts, deren Interesse für theologische Probleme und Fragen des Seelenheils naturgemäß noch nicht sehr ausgeprägt ist. Vielleicht sollten sich Kirchenmänner, um sich in ihren Bekehrungsbestrebungen nicht zu verzetteln, erst einmal auf die Marsmission konzentrieren.

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