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    Scheurings Wort zum Samstag: Grundkurs in politischer Geometrie

    Der Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, hat für ein „Europa der konzentrischen Kreise“ plädiert. Um einen festen Kern der EU könne es Länder geben, die auf konzentrischen Kreisen um diesen Mittelpunkt herumschwirren. Was bedeutet das? Zum einen, dass Juncker mathematisch-politisches Geschwurbel produziert, das kaum jemand versteht. Zum anderen ist die Sache aber klar: Das auf den Prinzipien der euklidischen Elementargeometrie basierende Gefüge der Europäischen Union, welche die Quadratur der konzentrischen Kreise zum Ziel hat, wird durch den Brexit verzerrt, während die Euroländer als Hypotenusen oder Hyperbeln oder so ähnlich keine geschlossene Fläche mehr bilden und sich das Oval Office im Weißen Haus durch Donald Trumps Realitätsverbiegungen elliptisch verformt. Wie wirkt sich all dies auf die politische Geometrie Deutschland aus? Hierzu lösen Sie bitte folgende Textaufgabe: Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre und sich das politische Koordinatensystem so weit verschiebt, dass die SPD im Tortendiagramm zwei gleichschenklige Dreiecke bildet, die AfD den rechten Winkel fixiert und die Union in einem Tangentenviereck eingeschlossen ist: Kann dann der Satz des Pythagoras noch Gegenstand von Koalitionsverhandlungen sein? Und auf welche Linien muss Berlin achten, wenn der Quadratschädel in Washington in seinem ovalen Büro im Sechseck springt? Die richtige Lösung haben gut unterrichtete konzentrische Kreise ausgerechnet und im parallelogrammförmigen Büro von Jean-Claude Juncker hinterlegt.

    Der Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, hat für ein „Europa der konzentrischen Kreise“ plädiert. Um einen festen Kern der EU könne es Länder geben, die auf konzentrischen Kreisen um diesen Mittelpunkt herumschwirren. Was bedeutet das? Zum einen, dass Juncker mathematisch-politisches Geschwurbel produziert, das kaum jemand versteht. Zum anderen ist die Sache aber klar: Das auf den Prinzipien der euklidischen Elementargeometrie basierende Gefüge der Europäischen Union, welche die Quadratur der konzentrischen Kreise zum Ziel hat, wird durch den Brexit verzerrt, während die Euroländer als Hypotenusen oder Hyperbeln oder so ähnlich keine geschlossene Fläche mehr bilden und sich das Oval Office im Weißen Haus durch Donald Trumps Realitätsverbiegungen elliptisch verformt. Wie wirkt sich all dies auf die politische Geometrie Deutschland aus? Hierzu lösen Sie bitte folgende Textaufgabe: Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre und sich das politische Koordinatensystem so weit verschiebt, dass die SPD im Tortendiagramm zwei gleichschenklige Dreiecke bildet, die AfD den rechten Winkel fixiert und die Union in einem Tangentenviereck eingeschlossen ist: Kann dann der Satz

    des Pythagoras noch Gegenstand von Koalitionsverhandlungen sein? Und auf welche Linien muss Berlin achten, wenn der Quadratschädel in Washington in seinem ovalen Büro im Sechseck springt? Die richtige Lösung haben gut unterrichtete konzentrische Kreise ausgerechnet und im parallelogrammförmigen Büro von Jean-Claude Juncker hinterlegt.

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