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    Unterm Strich: Boykott-Boom auf Rezept

    Die Ostereier, die wir in den vergangenen Tagen verschlungen haben, lasten zentnerschwer im Gedärm. Noch schwerer dürfte einem britischen Schokoladenhersteller seine Entscheidung im Magen liegen, seine Ostereier nicht mehr Ostereier zu nennen, und zwar aus Rücksicht auf nichtchristliche Kunden. Es kam zum Boykottaufruf gegen diese britischen Schoko-Eier, ein Br-eggs-it stand unmittelbar bevor. Wir sehen daran: Der Boykott-Aufruf als solcher hat seine besten Tage noch lange nicht hinter sich. Genau darum ist uns um die Zukunft der Welt nicht bange. Blicken wir in die USA: Dort hat der Frühstücksmulti Kellogg's den rechtspopulistischen Internetdienst Breitbart boykottiert, woraufhin die Trump-nahe Verschwörungsplattform wiederum zu einem Kellogg's-Boykott aufrief. Wir wissen bloß nicht, ob die knusprig-leichte, aber rechtslastige Getreidemix-Produktlinie „Kellogg's Just Right“ von der Fehde ausgenommen ist. Wir gehen aber davon aus, dass in den Trump-Hotels kein Kellogg's mehr gereicht wird. Grund genug, die Häuser des Grödaz, des Größten Dealmakers aller Zeiten, so lange zu boykottieren, bis Donald Trump freiwillig in seinen Trump-Tower zurückkehrt. Fragt sich nur, wie man dem Populisten Recep Tayyip Erdogan beikommen könnte. Ein Döner-Boykott träfe die netten Drehspieß-Buden von nebenan. Bei Erdogan braucht es den umgekehrten Weg, ein Embargo. Man muss die Türkei humoristisch austrocknen. Zum Beispiel darf dieser Kalauer nicht an den Bosporus exportiert werden: „Ob das wirklich gesund ist? In der Türkei gibt es jetzt Diktatur auf Recep!“

    Die Ostereier, die wir in den vergangenen Tagen verschlungen haben, lasten zentnerschwer im Gedärm. Noch schwerer dürfte einem britischen Schokoladenhersteller seine Entscheidung im Magen liegen, seine Ostereier nicht mehr Ostereier zu nennen, und zwar aus Rücksicht auf nichtchristliche Kunden. Es kam zum Boykottaufruf gegen diese britischen Schoko-Eier, ein Br-eggs-it stand unmittelbar bevor. Wir sehen daran: Der Boykott-Aufruf als solcher hat seine besten Tage noch lange nicht hinter sich. Genau darum ist uns um die Zukunft der Welt nicht bange. Blicken wir in die USA: Dort hat der Frühstücksmulti Kellogg's den rechtspopulistischen Internetdienst Breitbart boykottiert, woraufhin die Trump-nahe Verschwörungsplattform wiederum zu einem Kellogg's-Boykott aufrief. Wir wissen bloß nicht, ob die knusprig-leichte, aber rechtslastige Getreidemix-Produktlinie „Kellogg's Just Right“ von der Fehde ausgenommen ist. Wir gehen aber davon aus, dass in den Trump-Hotels kein Kellogg's mehr gereicht wird. Grund genug, die Häuser des Grödaz, des Größten Dealmakers aller Zeiten, so lange zu boykottieren, bis Donald Trump freiwillig in seinen Trump-Tower zurückkehrt. Fragt sich nur, wie man dem Populisten Recep Tayyip Erdogan beikommen könnte.

    Ein Döner-Boykott träfe die netten Drehspieß-Buden von nebenan. Bei Erdogan braucht es den umgekehrten Weg, ein Embargo. Man muss die Türkei humoristisch austrocknen. Zum Beispiel darf dieser Kalauer nicht an den Bosporus exportiert werden: „Ob das wirklich gesund ist? In der Türkei gibt es jetzt Diktatur auf Recep!“

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