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    Unterm Strich: Wenn das Handy Urlaub macht

    Klar kann man eine ganze Woche ohne Handy überleben. Irgendwie. Der Preis für die telefonlose Urlaubsruhe ist jedoch hoch. Weil bei der Rückkehr alle komisch gucken und die Nase rümpfen: „Du lebst noch?“ Wobei das die nette Version ist. So ein abgeschaltetes Handy kann Leben zerstören. Dabei war das Schweigen meines Handys alles andere als freiwillig. Im Gegenteil: Normalerweise ist das Ding immer an. Was dazu führt, dass man irgendwann nicht mehr weiß, dass es so etwas wie eine PIN gibt, die beim Anmachen eingegeben werden muss. Um ehrlich zu sein: Ich wusste nicht einmal mehr, ob es überhaupt einen Einschaltknopf gibt. Das rächte sich, als das Handy darauf bestand, auch mal Urlaub zu machen. Deshalb entschied es sich für einen spontanen Totalabsturz. Beim Wiederbeleben tauchte die böse Frage nach der PIN auf. Tja. Nach drei Fehlversuchen war Schicht im Schacht. Das Handy vermutete einen bösen Dieb statt einen schusseligen Besitzer. Es verweigerte weitere Versuche und verlangte nach der PUK, einer ungefähr 35-stelligen Zahl. Die hat einer, der sich nicht mal vier Zahlen unfallfrei merken kann, erst recht nicht im Kopf. PIN und PUK lagen daheim. Kurzum: Mein Handy durfte auch mal ausspannen und sich an der Ostsee von mir und der Welt erholen. Für mich war es dagegen keine schöne Zeit. Ich werde dringend etwas gegen die Handy-Sucht tun und mir irgendwo Hilfe suchen müssen. Am besten ein Handy-Entwöhnungs-Intensivkurs. Vielleicht fange ich aber auch erst einmal mit Gedächtnistraining an – damit ich nie wieder die blöde PIN vergesse.

    Klar kann man eine ganze Woche ohne Handy überleben. Irgendwie. Der Preis für die telefonlose Urlaubsruhe ist jedoch hoch. Weil bei der Rückkehr alle komisch gucken und die Nase rümpfen: „Du lebst noch?“ Wobei das die nette Version ist. So ein abgeschaltetes Handy kann Leben zerstören. Dabei war das Schweigen meines Handys alles andere als freiwillig. Im Gegenteil: Normalerweise ist das Ding immer an. Was dazu führt, dass man irgendwann nicht mehr weiß, dass es so etwas wie eine PIN gibt, die beim Anmachen eingegeben werden muss. Um ehrlich zu sein: Ich wusste nicht einmal mehr, ob es überhaupt einen Einschaltknopf gibt. Das rächte sich, als das Handy darauf bestand, auch mal Urlaub zu machen. Deshalb entschied es sich für einen spontanen Totalabsturz. Beim Wiederbeleben tauchte die böse Frage nach der PIN auf. Tja. Nach drei Fehlversuchen war Schicht im Schacht. Das Handy vermutete einen bösen Dieb statt einen schusseligen Besitzer. Es verweigerte weitere Versuche und verlangte nach der PUK, einer ungefähr 35-stelligen Zahl. Die hat einer, der sich nicht mal vier Zahlen unfallfrei merken kann, erst recht nicht im Kopf. PIN und PUK lagen daheim. Kurzum: Mein Handy durfte auch mal ausspannen und sich an der Ostsee von mir und der Welt erholen.

    Für mich war es dagegen keine schöne Zeit. Ich werde dringend etwas gegen die Handy-Sucht tun und mir irgendwo Hilfe suchen müssen. Am besten ein Handy-Entwöhnungs-Intensivkurs. Vielleicht fange ich aber auch erst einmal mit Gedächtnistraining an – damit ich nie wieder die blöde PIN vergesse.

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