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    Standpunkt: Rotstift-Orgie könnte der Wirtschaft schaden

    Es sind bittere Einschnitte, die auf die Griechen nun zukommen. Aber Athens Regierung hat – rechtzeitig vor der nächsten Tagung der Euro-Finanzminister am Montag – die beiden wohl schwersten Reformkapitel abgehakt. Damit sind zwar die Voraussetzungen für die nächste Überweisung aus dem dritten Hilfspaket hergestellt. Es bleibt aber die Frage, ob damit wirklich geschafft ist, was man schaffen wollte. Ja, Athen hat den Katalog der Reformvorgaben weitgehend erledigt. Aber nun muss die Wirtschaft anspringen, müssten die Betriebe investieren, um neue Jobs und Einnahmen zu schaffen. Die große Befürchtung bleibt, dass die Rotstift-Orgie, die die Geldgeber eingefordert haben, der Wirtschaft die Luft zum Atmen nimmt. Es stimmt zwar, dass Tsipras schon das kleinste Plus gleich wieder für Wahlgeschenke ausgegeben hat. Mit dem Weihnachtsgeld für Rentner hatte er sich allerdings wenigstens etwas politische Ruhe und Zeit erkauft. Denn man sollte sich nichts vormachen: Egal wie man zu dem Chef des Links-Bündnisses auch steht – von ihm wird nicht weniger erwartet, als gegen das Volk zu regieren.

    Es sind bittere Einschnitte, die auf die Griechen nun zukommen. Aber Athens Regierung hat – rechtzeitig vor der nächsten Tagung der Euro-Finanzminister am Montag – die beiden wohl schwersten Reformkapitel abgehakt. Damit sind zwar die Voraussetzungen für die nächste Überweisung aus dem dritten Hilfspaket hergestellt. Es bleibt aber die Frage, ob damit wirklich geschafft ist, was man schaffen wollte. Ja, Athen hat den Katalog der Reformvorgaben weitgehend erledigt. Aber nun muss die Wirtschaft anspringen, müssten die Betriebe investieren, um neue Jobs und Einnahmen zu schaffen. Die große Befürchtung bleibt, dass die Rotstift-Orgie, die die Geldgeber eingefordert haben, der Wirtschaft die Luft zum Atmen nimmt. Es stimmt zwar, dass Tsipras schon das kleinste Plus gleich wieder für Wahlgeschenke ausgegeben hat. Mit dem Weihnachtsgeld für Rentner hatte er sich allerdings wenigstens etwas politische Ruhe und Zeit erkauft. Denn man sollte sich nichts vormachen: Egal wie man zu dem Chef des Links-Bündnisses auch steht – von ihm wird nicht weniger erwartet, als gegen das Volk zu regieren.

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