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    Ochsenfurt

    Eröffnung einer der drei neuen Wanderwege bei Ochsenfurt

    Es war eine große Gruppe unterschiedlichen Alters, die bei der ersten Wanderung mit dabei war. Foto: Uschi Merten

    Die Planung war zeitaufwändiger als gedacht. Doch jetzt ist es so weit. Einer der drei neuen Ochsenfurter Wanderwege konnte eröffnet werden, und viele Interessierte waren gekommen, um die Strecke kennenzulernen.

    Bürgermeister Peter Juks begrüßte die fast 70 Wanderer. "Es ist gar nicht so einfach, solche Wanderwege festzulegen und auszuschildern", erklärte er. Geplant wurden diese von Anne Derday von der Tourist-Info zusammen mit dem Spessartbund. Der Bauhof hat die Wege dann kultiviert. Und es wurden auch 10 000 Euro in die Hand genommen, damit alles perfekt wird.

    Vor allem aber müssen die Schilder gut sichtbar und sinnvoll platziert sein. Glücklicherweise fanden sich in Ochsenfurt zwei Wanderwegewarte, die ehrenamtlich tätig sind. Stefan Gorny und Dirk Rohracker kümmern sich um die Wanderwege. Da muss überprüft werden, ob die Schilder noch vorhanden sind, und ob die Wege gepflegt sind.

    Ein gut ausgeschilderter Weg

    Nach zwei Stunden kamen die Wanderer beim ersten offiziellen Rundgang gut gelaunt und zufrieden zurück. "Ich laufe eigentlich nicht gerne in so großen Gruppen", meinte Claudia Weber. Doch ihr gefiel der gut ausgezeichnete Weg, der sich schön laufen lasse und bei dem man auch eine schöne Aussicht genießen könne. Roland Köller und seine Frau sind leidenschaftliche Läufer. Sie wollten den Weg ausprobieren, um ihn später mit ihrer Laufgruppe gehen zu können. Schon seit zehn Jahren treffen sich 13 Personen jeweils sonntags um 9.30 Uhr. "Der Weg ist so schön, dass wir den sicherlich mit unserer Gruppe laufen werden", meinte Roland Köller.

    Schön beim Anwandern des neuen Wanderweges war, dass die Teilnehmer ganz unterschiedliche Alter hatten, und trotzdem alle die fast zehn Kilometer geschafft hatten. Die elfjährige Lara Siglow fand es toll: "Es hat Spaß gemacht." Ihre Mutter, die das Geschwisterchen im Kinderwagen schob, meinte, dass man den Weg auch mit Kinderwagen gehen kann. Doch es sei gut, wenn noch jemand dabei ist, der zwischendurch auch mal den Kinderwagen schieben kann. Und auch die Hunde, die mit ihren Besitzern dabei waren, hatten ihren Spaß.

    Ein Weg für Jung und Alt zu meistern

    Doris Hohner, die mit ihrer Freundin dabei war, fand den Weg ebenfalls schön und ist sich sicher, dass sie ihn wieder gehen wird. Die ältesten Teilnehmer waren Wilhelm Schlegelmilch (85 Jahre) und seine 78-jährige Frau Christa. "Es war ein bisschen schnell für mich", sagte er. "Aber es wurde auch Rücksicht genommen und immer wieder gewartet, so dass auch wir es geschafft haben", erklärte er.

    Zum Abschluss der Wanderung gab es für alle Teilnehmer eine Brotzeit mit Knacker und Kipf und Getränke der örtlichen Brauereien. Bei der Stärkung kamen viele Gespräche auf, und die Läufer tauschten sich untereinander aus.

    Am 3. Oktober wird laut Bürgermeister Peter Juks der Kulturweg, beginnend in Goßmannsdorf über Winterhausen und Sommerhausen eröffnet. Bis dahin wird es auch eine Anbindung an Ochsenfurt geben.

    Nach der Wanderung stärkten sich die zufriedenen Teilnehmer mit Knacker, Kipf und Getränken. Foto: Uschi Merten

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