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    Randersacker

    Die größten Schätze im Glas

    Die Winzer aus Randersacker packen am Wochenende im Rathaushof ihre Schätze aus - bei ihrem ersten Weinfestival. Foto: Antje Roscoe

    Ein Festival für den Wein hat sich der Weinbauverein Randersacker ausgedacht. Er lädt an vier Abenden, von Freitag, 19. Juli, bis Montag, 22. Juli, jeweils ab 17 Uhr mit den selbst vermarktenden Winzern zum ersten Randersackerer Weinfestival ein.

    Mit besonderen Weinen, einer besonderen Illumination und einer feinen Auswahl an Gaumenschmaus bezieht der Weinbauverein den Rathausplatz. Der Flecken ist Baustelle. Das war der äußere Anstoß, etwas Neues zu wagen. Angesetzt wird beim Weingenuss selbst, mit der Auslese im Keller hin zu höherwertigen Weinen. "Wein ist Kultur, Wein ist Kult und Wein ist Kunst. Es geht um die Kunst des Genießens. Jeder der 14 mitwirkenden Winzer bringt seine Schätze, seine besseren Weine und Besonderheiten zum Weinfestival mit", sagt Bernhard König, Vorsitzender des Weinbauvereins. Nichts Alltägliches, was in Literflaschen abgefüllt werden würde, sondern eine interessante Vielfalt der An- und Ausbaustile, darunter die Ethos-Winzer, steht bereit. Auch Spät- und Auslesen werden angeboten. "Es ist eben ein Festival des Weins, das das Heiter-Festliche betont und auf Niveau setzt."

    Chance für Kommunikation

    Damit das Ambiente zwischen Balthasar-Neumann-Pavillon und Rathaus stimmt, verschwinden die Parkplätze unter der langen, gemeinsamen Schanktheke des Weinbauvereins. Lockere Bestuhlung und eine eigenwillig Interpretation von Stehtischen im Rasenkarree, allenfalls dezente Musik: das Weinfestival soll auch eine Chance für die Kommunikation, die Gesprächskultur sein. Der Rahmen wird die Wertigkeit der Weine unterstreichen, so König. Dazu gehört eine entsprechende Illumination für die historische Kulisse der Edelhöfe, wo einst die Ritter von Randersacker lebten.

    Das Catering kommt ebenfalls von Randersackerer Profis, von der Weinstube Körner, von Martin Wegmann und Käse-Sommelier Jürgen Hammer. Klassisch Fränkisches, Pasta und Käsekunst werden aufgetischt.

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