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    HOLZKIRCHEN

    Parallel Strom tanken

    Der Gemeinderat beschäftigte sich in der vergangenen Sitzung mit den Gestaltungsmöglichkeiten der Friedhofswege in Holzkirchen und Wüstenzell.

    Bei einem Ortstermin bestand Einigkeit, den Einbau eines Pflasterbelages zu prüfen und einen Kostenvergleich zu der Variante „Einbau einer wassergebundenen Decke“ zu erstellen. Aufgrund der hohen Kosten von etwa 147 000 Euro für eine Pflasterung der Gehwege konnte sich der Gemeinderat dafür nicht entscheiden, da auch der Neubau des Bauhofes ansteht. Der Rat beschloss deshalb mehrheitlich, die Wegeflächen im Friedhof Holzkirchen mit einer wassergebundenen Decke herstellen zu lassen, den Heckenrückschnitt vorzunehmen sowie die Hecken nach Bedarf zu erneuern. Auf dem Friedhof Wüstenzell sind die Wegeflächen zwischen den Gräbern zu ermitteln. Die Kosten dieser Maßnahmen belaufen sich auf etwa 32 000 Euro zuzüglich Planungskosten.

    Kostenaufwand von 12 615 Euro

    Der Benediktushof ist an die Gemeinde herangetreten, da Bedarf nach einer Ladesäule für E-Fahrzeuge bestehe. Der Standort sollte der Parkplatz im Klostergarten südwestlich des Wirtschaftsgebäudes sein. Nach Schätzung des Bayernwerkes beträgt der Kostenaufwand 12 615 Euro. Die staatliche Förderung von 40 Prozent des Nettoaufwandes beläuft sich voraussichtlich auf 4240 Euro. Somit würde der Anteil, der von der Gemeinde zu finanzieren wäre, bei 8375 Euro liegen. Dies ist vielen Gemeinderäten zu hoch, da eine dringende Notwendigkeit noch nicht zu erkennen sei. Als Leistungsvolumen sind zweimal elf Kilowatt vorgesehen, was ein gleichzeitiges Betanken von zwei Fahrzeugen ermöglicht. Die weitere Beratung über die Errichtung einer E-Ladesäule wurde bis zur Klärung über die Höhe einer Kostenbeteiligung durch den Benediktushof zurückgestellt.

    Der Vorplatz zum Gemeindehaus soll neu gestaltet werden. Die Kosten für die Maßnahmenteile im Rahmen des Förderantrages belaufen sich nach der Kostenschätzung des Architekturbüros Gruber-Hettiger-Haus auf 190 800 Euro brutto. Nach Abzug der möglichen Förderung von 71 000 Euro verbleibt für die Gemeinde ein Eigenanteil von 120 000 Euro. Der Gemeinderat hat der Maßnahme einstimmig zugestimmt.

    Das Gremium unterstützt ein Seniorenzentrum im ehemaligen Schulgebäude in Uettingen. Für die Versorgungssituation im westlichen Landkreis sei seit langer Zeit Bedarf erkennbar, deshalb sei das Vorhaben des Kommunalunternehmens des Landkreises Würzburg zu begrüßen.

    Der Gemeinderat genehmigte den Bauantrag zum Abbruch eines Balkons, zum Neubau einer Garage und eines überdachten Stellplatzes sowie zur Errichtung eines Balkons in der Nibelungenstraße 15.

    ps

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