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    Buchbrunn

    Lena Weidenbach regiert am Heißen Stein

    Die scheidende Weinhoheit Natalie Rathß krönt ihre Nachfolgerin Lena Weidenbach zur 9. Buchbrunner Weinprinzessin. Foto: Gerhard Bauer

    Die Weinbaugemeinde Buchbrunn hat eine neue Weinhoheit. Nach zweijähriger Amtszeit übergab Weinprinzessin Natalie I. (Rathß) die Krone in einer Feierstunde in der Mehrzweckhalle am Samstag an ihre Nachfolgerin Lena I. (Weidenbach).

    Der Vorsitzende des TSV Buchbrunn Hannes Kristmann bezeichnete die scheidende Hoheit als Aushängeschild für Buchbrunn, sie habe die Weine vom Heißen Stein in Bayern und Deutschland vertreten und sich damit eine würdevolle Abschiedsfeier verdient. In ihrer Amtszeit als 8. Buchbrunner Weinprinzessin habe sich Natalie auch als Persönlichkeit weiterentwickelt. Der Dank des Vereins, des Weinfestausschusses und des Weinbauvereins gelte einem Buchbrunner Mädel mit stets strahlendem Lächeln.

    Als er den Saalschmuck in der Halle sah, kam Bürgermeister Hermann Queck unvermittelt der Gedanke, wie der aussehen würde, wenn der Ort einmal Heimat einer Weinkönigin wäre. Eine Weinhoheit gebe es im Weinbaudorf erst seit 16 Jahren. An die Nachfolgerin Lena gewandt kündigte Queck an, sie habe ihren ersten Auftritt bereits am Sonntag, wenn die Kindergartenerweiterung eingeweiht werde.

    Der Vorsitzende des Weinbauvereins Achim Bräunel bewunderte, dass Natalie neben ihrer Ausbildung auch noch Zeit fand, ihr Amt auszuüben. Sechs Geometer würdigten die Amtszeit Natalies mit gewohnt flotten Sprüchen und fanden sich zum Abschied an der Bühne als Chor zusammen.

    Natalie blickte auf eine Amtszeit zurück, die fast auf den Tag genau zwei Jahre dauerte. Ohne ihre Vorgängerin hätte sie das Amt wohl nie übernommen, räumte sie ein. Sie habe sich auch in ihrer Kleidung mit einem anfangs eher schlichten Dirndl weiter entwickelt, wie das passgenaue und farblich ideal abgestimmte Dirndl zur Abkrönung unterstrich. Zu den vielen schönen Auftritten zählte sie die Eröffnung des 25. Buchbrunner Weinfestes sowie das Treffen vieler prominenter Persönlichkeiten. Gleichzeitig erinnerte sie sich an viele schöne, gemeinsame Stunden mit den anderen Weinhoheiten, ohne die ihre Amtszeit wohl nie so schön geworden wäre. Bei Auftritten und im Hofstaat fanden Natalies Dirndl-Unikate immer wieder Bewunderung. Zur Feier wurde neben Häppchen mit Lebensmitteln aus dem Dorfladen Kummrei ein blauer Silvaner kredenzt. 

    In ihrer Antrittsrede verriet Lena Weidenbach, dass sie mit ihrer Vorgängerin bereits Termine absolviert habe, um zu lernen. Die 19-Jährige wird im Sommer ihre Ausbildung abschließen und freut sich auf eine ähnlich abwechslungsreiche und aufregende Amtszeit, in der sie die Weine vom Buchbrunner Heißen Stein vertreten will.

    Die Krönungsfeier wurde vom Vorsitzenden des Weinfestausschusses Dieter Deppisch moderiert und von der Gruppe AMP musikalisch bereichert.

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