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    Schweinfurt

    Urban Gardening: „Schweinfurt die Essbare Stadt“

    Fanden sich zum Gruppenbild zusammen: (von links) Frank Bauer, Marianne Prowald, Alexander Krug, Karin Wirth, Juliana Lurz, Alfred Wirth. Foto: Ursula Schmidt

    Das Urban-Gardening-Projekt des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege „Schweinfurt die Essbare Stadt“ ist der neue Hingucker in Oberndorf am Alten Feuerwehrhaus, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Die Erdbeeren sind erntereif und schmecken herrlich süß, und die Paprikas sind bereits fünf Zentimeter groß. Passanten kommen vorbei und schauen sich um.

    Der Gartenpfleger Alexander Krug hegt und pflegt die Pflanzen täglich. Er erklärt, dass das Projekt große Bewunderung ernte und die Menschen sehr interessiert seien.

    Wie berichtet wurde zusammen mit den Kreis- und Stadträten im Mai auf dem Schillerplatz gepflanzt. Allerdings genehmigte die Stadt aus Sicherheitsgründen den Standort nur für eine Woche. Deshalb wurden die Pflanzungen in originellen Gefäßen an die Vorsitzende des Oberdorfer Kulturvereins, Marianne Prowald, übergeben. Das passe besonders gut, erklärte der dritte Vorsitzende des Kreisverbandes, Alfred Wirth, da sie als Mitglied im Schweinfurter Ortsverein das Amt der Revisorin ausübe.

    Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Schweinfurt e.V. wolle damit auf die Bedeutung der Obst- und Gartenbauvereine aufmerksam machen. Die Vereine seien jung und kreativ, erklärte der  Vorsitzende Frank Bauer. Gerade in einer Zeit des Verlustes der Biodiversität sei es wichtig, dass Kindern frühzeitig Gärtner-Wissen vermittelt werde. Jetzt seien alle Schweinfurter aufgerufen, sich bei der Pflege und natürlich auch bei der Ernte zu beteiligen.

    Bearbeitet von Wolfgang Hüßner

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