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    BASKETBALL: REGIONALLIGA FRAUEN

    TVM im Derby mit großer Mühe

    Stark unter dem Korb, sicher von der Freiwurflinie: Margret Pfister vom TV Marktheidenfeld (am Ball). Foto: Philipp Lorenz
    Regionalliga Südost, Frauen

     

    TG Wildcats Würzburg II – München Basket 82:48  
    TS Jahn München II – BG Litzendorf 68:43  
    TV Marktheidenfeld – Elsenfeld/Großwallstadt 66:56  
    USV Vimodrom Baskets – SC Kemmern 74:50  

     

     

    1. (1.) TG Wildcats Würzburg II 11 10 1 723 : 531 20  
    2. (2.) TS Jahn München II 11 9 2 716 : 556 18  
    3. (4.) TV Marktheidenfeld 11 8 3 724 : 582 16  
    4. (3.) BG Litzendorf 11 7 4 712 : 627 14  
    5. (5.) USV Vimodrom Baskets 11 7 4 773 : 719 14  
    6. (6.) Chemcats Chemnitz II 10 5 5 666 : 658 10  
    7. (7.) TSV Nördlingen 10 5 5 653 : 573 10  
    8. (8.) Elsenfeld/Großwallstadt 11 4 7 641 : 656 8  
    9. (9.) SC Kemmern 11 3 8 526 : 738 6  
    10. (10.) Regensburg Baskets 10 1 9 484 : 756 2  
    11. (11.) München Basket 11 0 11 461 : 683 -2  
    12. (12.) TSV Wasserburg II z.g. 0 0 0 0 : 0 0  

     

    TV Marktheidenfeld – BG Elsenfeld/Großwallstadt 66:56 (12:15, 14:12, 19:16, 21:13)

    Eine Woche vor dem Spitzenspiel gegen Tabellenführer und Titelverteidiger TG Würzburg II setzte sich der TV Marktheidenfeld in einem spannenden Derby gegen die BG Elsenfeld/Großwallstadt durch und verbesserte sich auf Platz drei.

    Allerdings mussten die favorisierten Gastgeberinnen bis die Schlussminute der temporeichen Partie hart um dem Sieg fighten. Der Tabellenachte (ohne Anna-Maria Laun) präsentierte sich als ebenbürtiger Gegner, der den TVM alles abverlangte. Drei Minuten vor dem Ende war die Partie noch offen (61:57), obwohl die Gäste in der Schlussphase ohne ihre wichtige Leistungsträgerin Theresia Witzel auskommen mussten (5. Foul, 32.).

    Zahlreiche Ballverluste

    „Die BG hat es uns heute sehr schwer gemacht, stark verteidigt und ein gutes Kombinationsspiel aufgezogen“, bekannte TVM Trainer Fabian Barthel. Gegen die aufmerksame und die aggressive Defensive der Gäste hatten seine Schützlinge vor allem in der ersten Halbzeit große Probleme und leisten sich immer wieder Ballverluste.

    Die BG zeigte sich dagegen von Beginn hellwach, war meistens einen Schritt schneller und lag durch starke Korbaktionen von Theresia Witzel mit 6:0 (2.) und 12:6 (8.) vorne.

    Jochimczyks Einwechslung bringt Sicherheit

    Erst mit der Einwechslung von Raphaela Jochimczyk lief es im Angriff des TVM besser (12:15, 10.) Auch im zweiten VierteI dominerten zunächst die Gäste, die Marktheidenfelds Zonenpresse wiederholt mit langen Pässen aushebelten und sich bis auf 14:22 (16.) absetzen konnten.

    In dieser für den TVM kritischen Phase sorgte vor allem Giulia Zöller mit erfolgreichen Halbdistanzwürfen für den Anschluss zur Pause (26:27, 20.) Nach dem Seitenwechsel steigerten sich beide Teams in der Offensive. Nach 22 Minuten ging der TVM durch einen Dreier vom Ines Liebler erstmals in Führung (31:30), die danach mehrfach wechselte.

    Margret Pfister steigert sich

    Elsenfelds 41:37-Vorsprung konterte der TVM zum 45:43 (30.) am Viertelende. Als kurz danach Theresia Witzel ausscheiden aus musste und Marktheidenfelds Centerspielerin Margret Pfister immer stärker auftrumpfte (mehrere Ballgewinne, wichtige Rebounds und zehn Punkte im Schlussviertel), schien die Entscheidung vorzeitig gefallen (55:46, 25.).

    Doch die BG kam durch Stefanie Fath und zwei Dreier von Franziska Witzel noch einmal zurück (61:56, 38.) und zwang Marktheidenfeld, ans Limit zu gehen. Die größere Ausgeglichenheit des TVM (fünf Spielerinnen punkteten zweistellig) war letztlich spielentscheidend.

    Routine entscheidend

    Zurecht bescheinigte BG-Coach Hubert Leipold seinem Team eine gute Leistung: „Wir haben uns weiterentwickelt, am Ende hat nur die Zweitliga-Erfahrung von Pfister, Jochimczyk und Eva Barthel, die in der Schlussphase die nötige Ruhe und Übersicht bewahrten, den Ausschlag gegeben.“

    Ein zwiespältiges Fazit zog TVM-Trainer Fabian Barthel: „Wir haben es zu oft über die Mitte versucht und erst spät unseren Rhythmus gefunden, im Hinblick auf das kommende Spitzenspiel war es insofern eine lehrreiche Generalprobe.“

    Marktheidenfeld: Liebler 13 (2 Dreier), Jochimczyk 13, Pfister 12, Barthel 10 (1), Zöller 10, Röder 5, Sigloch 2, Zwiers 1, Merkle, Kloos. Freiwurfquote: 68 Prozent (17 von 25).

    Elsenfeld/Großwallstadt: F. Witzel 19 (4), T. Witzel 12, A. Weigelt 9, Fath 8, Erbs 4, Vogel 4, D. Weigelt, Arnold, Aulbach, Gunold. Freiwurfquote: 50 Prozent (4 von 8).

    Stationen: 0:6 (2.), 6:12 (8.), 12:12 (9.), 12:15 (10.), 12:14 (14.), 12:22 (16.), 21:26 (19.), 26:27 (20., Halbzeit), 31:30 (22.), 35:35 (25.), 37:41 (28.), 45:43 (30.), 49:46 (33.), 55:46 (35.), 61:56 (38.), 66:56 (40., Endstand). Zuschauer 70.

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