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    REGION WÜRZBURG

    Vorsitzender muss im Amt bleiben

    Eigentlich wollte der langjährige Vorsitzende des Bezirks Unterfranken für Rassegeflügelzüchter aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für den Posten kandidieren. Doch mangels Kandidaten muss Armin Gesser den Vorsitz für ein weiteres Jahr führen.

    Trotz mehrmaligen Appells von Manfred Kull, Vorsitzender des Verbands bayerischer Rassegeflügelzüchter, an die Mitglieder, war während der Jahresversammlung in der Margarethenhalle keiner bereit, den Vorsitz des Bezirksverbandes zu übernehmen. Weil das Vereinsrecht es verbietet, dass der bisherige Vorsitzende von seinen Pflichten entbunden wird, muss Gesser noch ein Jahr dran hängen. Bei einer turnusgemäßen Wahl im nächsten Jahr könne er auf jeden Fall abtreten, erklärte der Landeschef der Rassegeflügelzüchter.

    Neuwahlen

    Die Wahl aller anderen Vorstandsposten ging problemlos vonstatten. Dem Vorstand des Bezirksverbands gehören nun an: Vorsitzender Armin Gesser (Alzenau), stellvertretender Vorsitzender Eberhard Schorr (Stetten), Schriftführerinnen Manuela Huber (Alzenau) und Kerstin Habermann (Großlangheim), Kassier Armin Schneider (Alzenau) und Harry Schneeweiß (Alzenau), Bezirkszuchtwartin Heike Huber (Alzenau), Bezirksjugendleiter Erwin Ebert (Donnersdorf) und Manfred Pergoretti (Weilbach).

    Für das laufende Vereinsjahr wünscht sich Gesser, dass alle geplanten Ausstellungen stattfinden und die Mitglieder ihre Zuchterfolge der Öffentlichkeit vorstellen können. Vereinen, die keine eigene Schau durchführen können, empfiehlt er, mit anderen Vereinen eine Gemeinschau zu veranstalten. Wie Landesverbandchef Kull aber erläuterte, wird die Freude der Züchter an Zuchterfolgen zunehmend durch eine ausufernde Bürokratie getrübt – ausgelöst durch immer neue Auflagen und Vorgaben. Kull äußerte die Sorge, dass auf diese Weise Jungzüchter von der Geflügelzucht abgehalten werden.

    Von unserem Mitarbeiter Gideon Zoryiku