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    Bei Steak, Spieß und Co. Verbrauchsdatum beachten

    Steak, Spieß und Co.
    Fleisch hat kein Mindesthaltbarkeits-, sondern ein Verbrauchsdatum - das sollten Käufer unbedingt beachten, wenn sie die Grillparty vorbereiten. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa-tmn

    Bei warmen Temperaturen verderben Fleischprodukte besonders leicht. Wer sein Fleisch richtig lagert und das Verbrauchsdatum berücksichtig, kann sich den Grillabend im Park aber bedenkenlos schmecken lassen, erklärt die Initiative „Zu gut für die Tonne”.

    Frisches Fleisch kaufen Grill-Liebhaber am besten beim Metzger oder an der Fleischtheke im Supermarkt. Frische und Qualität lassen sich an vor allem an der Farbe erkennen: Ein frisches Rindersteak ist dunkelrot, Geflügel und Schwein sind rosa, zartes Lammkotelett schimmert hellrot. Ist das Fleisch blass, gräulich oder nässt, heißt es: unbedingt Abstand nehmen.

    Damit die Kühlkette nicht unterbricht, gehören Bratwurst, Steak und Co. schnellstmöglich in den Kühlschrank. Der optimale Ort zur Aufbewahrung ist direkt über dem Gemüsefach.

    Für Fleischprodukte gibt es kein Mindesthaltbarkeitsdatum, sondern ein Verbrauchsdatum. Daran sollte man sich unbedingt halten - auch wenn das Fleisch noch gut aussieht. Denn ob sich bereits krankmachende Bakterien auf dem Fleisch ausgebreitet haben, ist nicht immer erkennbar.

    Mit bis zu vier Tagen halten sich frische Bratwürste und Steaks am längsten. Geflügel sollte spätestens nach zwei Tagen verzehrt werden, frische Spieße nach einem Tag. Und Hackfleisch wird bestenfalls noch am Tag des Kaufs zubereitet.

    Bleibt am Ende des Grillabends noch das ein oder andere Steak übrig, muss es nicht gleich weggeschmissen werden. Gut durchgegart hält es sich noch bis zu drei Tage im Kühlschrank.

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