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    Köln

    Diese fünf neuen Sporttrends zeigt die Fitnessmesse in Köln

    Bungee Super Fly
    Beim Bungee Super Fly baumeln Sportler an Seilen von der Decke und können dank Sicherung 360-Grad-Übungen vollführen. Foto: Ina Fassbender/dpa-tmn

    Sport machen die Menschen mindestens seit der Antike. Da könnte man meinen, dass inzwischen alle möglichen Kombinationen von Bewegungen und Geräten gefunden sind.

    Aber das ist offenbar nicht so, wie ein Rundgang über die Fibo zeigt: In den Hallen der Kölner Fitnessmesse (4. bis 7. April) gibt es wie in jedem Jahr immer neue Sportarten und Trainingsformen zu entdecken. Ein kleiner Überblick:

    - Von Trampolin zu Trampolin: Jumping Fitness ist kein ganz neuer Trend mehr. In der Regel hüpft man dabei aber auf einem Trampolin. Das war den Österreichern von Alpha Champ offenbar zu langweilig, weshalb ihr System Lateral Rebound Training gleich drei davon kombiniert und Sportler fröhlich zwischen ihnen hin und her hüpfen lässt. Im Eishockey-Training kommt das System wegen der sehr ähnlichen Belastung bereits zum Einsatz - und demnächst vielleicht auch in Fitnessstudios.

    - Eine Wurfwand zum Lernen: Unter dem kurzen Namen Lü gibt es in Köln einen interaktiven Spielplatz aus Kanada zu sehen: verschiedene bunte Lernspiele, die an eine Wand projiziert werden, und auf die Spieler dann Bälle werfen. Mal geht es darum, bunte Symbole zu treffen - und mal um Lernspiele rund um Zahlen oder Farben. Erwachsene dürfen das auch probieren, Haupt-Zielgruppe sind aber 5- bis 15-Jährige. Kein Wunder, dass Lü auch eine Youtube-App hat.

    - Der Boden als Fitness-Gerät: Wie ein Kinderspiel sieht auch das aus, was die spanische Firma Pavigym für ihr System Prama Push Play auf den Boden malt. Wie bei den guten, alten Hüpfekästchen gibt es da Kreise, Vierecke, Zahlen, zum Hüpfen in allen Variationen. Unter der Spielplatz-Optik steckt aber ein modernes, computergesteuertes Fitness-System für Erwachsene, komplett mit Licht, Sound und umfangreichem Tracking.

    - Pole statt Poolnudel: Pole Dancing, Stangentanz also, ist schon lange aus den Rotlicht-Vierteln ins Fitnessstudio gewandert - und ins Wasser. Der Vorteil beim Aqua Pole Dancing: Im Wasser sind für Einsteiger Verrenkungen an der Stange möglich, die an Land nur die besten Pole Dancer schaffen. Und wer auf die Stange keine Lust hat, findet sicher eine Alternative. Boxsäcke fürs Wasser gibt es zum Beispiel auch.

    - Baumeln für die Fitness: Beim Bungee Super Fly aus den Niederlanden baumeln Sportler an dicken Seilen an der Decke. Dort haben sie alle Möglichkeiten für wilde 360-Grad-Turnereien - Kopfüber-Momente inklusive. Der Boden ist dabei zum Glück immer nur ein paar Zentimeter entfernt.

    Aqua Pole Dancing
    Pole Dance im Pool: Beim Aqua Pole Dancing können auch Anfänger komplizierte Verrenkungen an der Stange vollführen. Foto: Ina Fassbender/dpa-tmn
    Lateral Rebound Training
    Jumping Fitness hoch drei: Beim Lateral Rebound Training von Alpha Champ springen die Sportler auf einem Dreier-Trampolin hin und her. Foto: Ina Fassbender/dpa-tmn
    Lernspiele mit Bällen
    Interaktive Wurfwand: Lü projiziert bunte Lernspiele an eine Wand, die Spieler werfen Bälle auf Symbole und Zahlen. Foto: Ina Fassbender/dpa-tmn
    Fitness-Spielplatz
    Die Firma Pavigym hat einen interaktiven Bodenbelag entwickelt, auf dem Sportler variantenreiche Fitnessübungen absolvieren können. Foto: Ina Fassbender/dpa-tmn

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