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    Frankfurt / Berlin

    Einheitsbrei schadet Hunden und Katzen nicht

    Einheitsbrei
    Wenn der Hund plötzlich immer nur das gleiche Futter will, macht das überhaupt nichts. Wichtig ist allerdings, dass alle Nährstoffe enthalten sind. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn

    Es kommt nicht selten vor, dass Hunde und Katzen phasenweise nur noch eine Sorte Futter zu sich nehmen. Bello und Miezi verschmähen alles andere, wenn es nicht „ihre” Leberpastete oder das geliebte Kalbfleisch ist. „Das macht überhaupt nichts”, sagt Tierärztin Astrid Behr.

    „Solange das Tier alle Nährstoffe zu sich nimmt, gibt es keinen Grund zur Sorge”, weiß die Sprecherin des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte. In vielen handelsüblichen Alleinfuttern seien alle Nährstoffe enthalten, die Katzen und Hunde brauchen.

    Mit Leberwurst auf dem Futter nachhelfen

    Tierärztin Susan Kröger von der Praxis Tierärztliche Ernährungsberatung ergänzt, dass eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung in allen Lebensphasen des Tiers wichtig ist. „Ist diese gewährleistet und das Tier sonst gesund, ist alles in Ordnung”, so Kröger.

    Katzen seien zwar individuell bei ihren Vorlieben, aber nicht unbedingt, was ihr Futter angeht. So kann es auch sein, dass sich ihre Samtpfote auf längere Zeit mit dem immer gleichen Futter zufriedengibt.

    „Bei Hunden tritt dieses Verhalten allerdings seltener auf”, erklärt Behr. Fehlen dem Hund durch ein solches Fressverhalten Nährstoffe, können Hundebesitzer mit kleinen Leckereien wie etwas Joghurt oder Leberwurst auf dem Futter nachhelfen - allerdings in Maßen.