• aktualisiert:

    WÜRZBURG

    Reggae, Soul und reichlich Mali Blues

    Musiker der Tuareg-Gruppe Toumast aus Niger. Foto: FOTO Lisa Roze

    Zum 20-jährigen Jubiläum gibt es in diesem Jahr an allen vier Tagen ein Musikprogramm auf der Bühne im Freien. Zwölf Gruppen sorgen für ein insgesamt 24-stündiges Musikprogramm, rechnete Festival-Sprecher Christian Raith bei einer Pressekonferenz am Donnerstag vor. Los geht es am Donnerstag, 22. Mai, mit einem der besten afrikanischen Perkussionsensembles. Les Tambours de Brazza (Kongo) bieten ein Trommel-Feuerwerk der Extraklasse. Tcheka von den Kapverden ist ein Sänger und virtuoser Gitarrist, der die ruhigeren Töne bevorzugt. Djely Moussa Kouyate aus Guinea gilt derzeit als einer der besten Gitarristen Afrikas. Er bringt als Gast die Sängerin Mamadi Keita mit.

    Am Freitag, 23. Mai, gibt es ausschließlich Musik aus Mali, einem der Schwerpunktländer des diesjährigen Festivals. Adama Yalomba kommt eher aus der Popmusik, während mit Boubacar Traore einer der wichtigsten Vertreter des Mali Blues ist. Den wichtigsten Mali-Blueser Ali Farka Toure nach Würzburg zu holen re, ist leider nie gelungen. Nach seinem Tod im letzten Jahr tritt jetzt sein Sohn in seine Fußstapfen. Vieux Farka Tore spielt zum Abschluss des Mali-Programms.

    Traditionelle Musik aus Burkina Faso eröffnet am Samstag die offene Bühne: die Trommler und Tänzer der Compagnie Sokan. Ihnen folgt das Familien-Unternehmen von Neco Novellas aus Mozambique, und zum Abschluss spielt die Tuareg-Gruppe Toumast aus Niger, die die Lieder der Nomaden mit zeitgenössischem Rockelementen anreichert.

    „Würzburg und die Welt“ lautet das Motto des Abschlusstages. Die Würzburger Reggaeband Leo's den wird dabei Songs ihrer neuen CD live präsentieren. Darauf folgt Asa, eine junge Soul-Sängerin aus Nigeria, die gerade auf dem Sprung zu einer ganz großen Karriere zu stehen scheint. Asa ist der große Geheimtipp der Festival-Veranstalter. Zum Ende gibt es dann Reggae mit deutschsprachigen Texten von Nosliw.

    Auch wenn der Vorverkauf bisher exzellent läuft (die Dauerkarten neigen sich bereits dem Ende zu), gibt es für alle vier Abendkonzerte mit den Top-Stars der afrikanischen Musikszene noch Einzeltickets, so Raith.

    Karten für das Africa Festival gibt es in Würzburg bei den Buchhandlungen Hugendubel, Knodt und Neuer Weg sowie in der Tourismuszentrale im Falkenhaus. Außerdem gibt es Tickets bei allen CTS-Vorverkaufsstellen sowie über die Website des Festivals: www.africafestival.org.

    Weitere Artikel

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!