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    Hausen bei Würzburg

    A7 in Unterfranken: Erste Schnellladestation für Elektroautos

    Ein Elektroauto lädt am 14.09.2015 am Autohof Gramschatzer Wald bei Hausen vor einer E-Mobil-Ladestadion. In Unterfranken ist der nach Herstellerangaben erste hochleistungsbefähigte E-Mobil-Ladestandort Deutschlands in Betrieb gegangen.Foto: Karl-Josef Hildenbrand /dpa
    Ein Elektroauto lädt am 14.09.2015 am Autohof Gramschatzer Wald bei Hausen vor einer E-Mobil-Ladestadion. In Unterfranken ist der nach Herstellerangaben erste hochleistungsbefähigte E-Mobil-Ladestandort Deutschlands in Betrieb gegangen.Foto: Karl-Josef Hildenbrand /dpa
    In Hausen an der Autobahn 7 zwischen Kassel und Würzburg ist am Montag Deutschlands erste Schnellladestation in Betrieb gegangen. Dort sollen innerhalb von nur zehn Minuten die Elektroautos fast "vollgetankt" werden können.

    "Das ist der Schlüssel zur klimafreundlichen Mobilität und ein wichtiger Baustein zum Gelingen der Energiewende", sagte Gerd Bock, der geschäftsführende Vorstand der unterfränkischen Überlandzentrale (ÜZ), am Montag am Autohof Gramschatzer Wald. Die ÜZ ist der Ladeinfrastrukturbetreiber der Schnellladestation, die bis zu 150 Kilowatt Strom bieten kann.

    Noch ist diese Ladegeschwindigkeit allerdings Zukunftsmusik, denn die Hersteller der Ladestationen und auch der Elektroautos sind auf diese Geschwindigkeit bislang noch nicht eingestellt. Üblich sind derzeit etwa 50 Kilowatt und rund 30 Minuten Ladezeit.

    Die Schnellladestation in Unterfranken ist Teil des vom Bundesumweltministerium geförderten Projektes "Schnellladenetz für Achsen und Metropolen SLAM". SLAM will bis 2017 mehr als 200 dieser Stationen in ganz Deutschland installieren. Sie alle funktionieren mit dem europäischen Standard-Ladesystem CCS.
    Die Bundesregierung strebt an, dass bis 2020 rund eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen unterwegs sind. Das Kraftfahrtbundesamt hat derzeit weniger als 130 000 Elektro- oder Hybridautos registriert.

    dpa

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