• aktualisiert:

    BAD KISSINGEN

    Bad Kissingen: Aggressionen mit und ohne Alkohol

    Das Aggressionspotenzial einzelner Mitmenschen bescherte den Beamten der Polizeiinspektion Bad Kissingen unschöne Einsätze. Zu gleich mehreren Körperverletzungen kam es am Freitagvormittag in der Münchner Straße vor einem Imbiss und kurz darauf am Berliner Platz. Wie die Polizei mitteilt, attackierte ein amtsbekannter 43-Jähriger nach eigenen Angaben grundlos zwei Männer einer Personengruppe, die dort einen Geburtstag feierten. Dabei schlug er einem Mann ins Gesicht, einen anderen stieß er zu Boden.

    Als die Personengruppe um die Geschädigten zur Bushaltestelle wechselte, ging der 43-Jährige erneut auf einen der Geschädigten los und stieß ihn mit dem Hinterkopf gegen die Glasscheibe des Häuschens der Haltestelle. Keiner der Beteiligten wurde offenbar ernsthaft verletzt. Während der Beschuldigte nüchtern war, standen die Geschädigten mit Werten über zwei Promille deutlich unter Alkoholeinfluss.

    Eine Erklärung konnte der 43-jährige Verdächtige für seine Taten laut Polizei nicht abgeben. Er habe sich einfach provoziert gefühlt. Gegen den Mann wird nun wegen Körperverletzung ermittelt.

    In der Nacht auf Samstag wurde der Polizei eine Streitigkeit in der Peter-Heil-Straße mitgeteilt. Die Polizeibeamten trafen dort einen 51-Jährigen und seine 42-jährige Partnerin an. Da ein Zeuge beobachtet hatte, dass der Mann handgreiflich gegen sie geworden ist und zu befürchten war, dass es erneut zu Straftaten kommen könnte, wurde dieser in Gewahrsam genommen. Er hatte dann in einem Haftraum der Polizeiinspektion Kissingen Gelegenheit zur Ausnüchterung. Ein Alkoholtest hatte 3,56 Promille ergeben. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung ermittelt.

    Über die Einsatzzentrale in Schweinfurt wurde der Kissinger Polizei am Wochenende eine verletzte Person nahe der Ludwigsbrücke gemeldet. Eine Streife, die sich in der Nähe befand, fuhr hin und fand dort eine männliche Person vor, die stark alkoholisiert und äußerst aggressiv war. Sowohl auf der Fahrt zum Krankenhaus als auch in der Notfallaufnahme beleidigte er die Einsatzkräfte mit zahlreichen Kraftausdrücken. Da er auch den Beamten schlug und spuckte wurde er gefesselt. Auch während der Behandlung war er kaum zu beruhigen. Eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung folgt. Ruhestörung erhitzte die Gemüter.

    Aufgrund des schönen Wetters hielt sich eine größere Anzahl von Personen vor der Asylunterkunft auf. Durch den Lärm fühlten sich Anwohner belästigt. Ein Wortgefecht war die Folge. Nach einem Gespräch mit beiden Parteien konnten Polizeibeamte die gereizt Stimmung beruhigen.

    Ins Bezirkskrankenhaus musste ein 35-Jähriger gebracht werden, nachdem er am Freitagnachmittag einem Passanten ins Gesicht gespuckt hatte.

     

    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!