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    Bad Kissingen

    Bad Kissingen: Dobermann zeigte Vergiftungssymptome

    Ein Hund wurde nach dem nächtlichen Spaziergang mit dem Frauchen in einem Bad Kissinger Park krank. Die Besitzerin musste am Morgen schleunigst mit ihm zum Tierarzt.
    Diese Dobermann-Hündin (Archivbild) schaut wachsam in die Welt.
    Diese Dobermann-Hündin (Archivbild) schaut wachsam in die Welt. Foto: Andreas Schmitt

    Bei den Beamten der Polizeiinspektion in Bad Kissingen ging am Mittwoch eine Anzeige ein: Ein Hund habe beim Spaziergang mit dem Frauchen in der Stadt Gift gefressen, hieß es. Die Besitzerin war mit dem Tier, nach Polizeiangaben, gegen 23.30 Uhr im Luitpoldpark im Bereich des Behördenzentrums unterwegs gewesen.

    Hier habe die Dobermann-Hündin einen ausgelegten Giftköder unbemerkt gefressen, so die Pressemitteilung weiter. Erst am Folgetag sei es dann zur Gift-Symptomatik gekommen. Die Hundehalterin begab sich in die örtliche Tierklinik, wo die Vergiftung diagnostiziert wurde. Zwar konnte der Hund, laut Polizei, dank der raschen ärztlichen Hilfe wieder stabilisiert werden, dennoch ist für die Halterin ein nicht unerheblicher Schaden entstanden.

    Zudem sei das Tier, durch das Auslegen des Giftköders, ganz bewusst massiven Qualen ausgesetzt worden, heißt es im Polizeibericht. Die Beamten ermitteln jetzt wegen Sachbeschädigung und wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Sachdienliche Hinweise nehmen die Ordnungshüter unter Tel. (09 71) 71 49-0 entgegen.

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    Bearbeitet von Isolde Krapf

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