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    Bad Kissingen

    Bad Kissingen: Eine Frau starb in Folge einer Corona-Infektion

    Das Landratsamt Bad Kissingen meldete am 18. April drei weitere positive Corona-Testungen. 84 Menschen hätten sich inzwischen von der Krankheit erholt, heißt es.
    Schutzmasken sind derzeit nicht nur im medizinischen Bereich das A und O.
    Schutzmasken sind derzeit nicht nur im medizinischen Bereich das A und O. Foto: Archiv Friso Gentsch

    Drei neue Fälle von Covid-19-Infektionen bestätigte das Landratsamt am 18. April für den Landkreis Bad Kissingen. Und es gibt auch eine traurige Nachricht: Eine 64-jährige Frau aus dem Landkreis, die, wie es heißt, an einer schweren Vorerkrankung litt und an Covid 19 erkrankt war, ist am Wochenende gestorben. Insgesamt gibt es im Landkreis bislang neun Todesfälle in Verbindung mit Covid 19, heißt es in der amtlichen Pressemitteilung vom Samstag. Bislang wurden insgesamt 222 Fälle von Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus im Landkreis verzeichnet. 84 Menschen gelten als gesund entlassen. 248 Personen befinden sich aktuell noch in Quarantäne.

    Das Landratsamt wiederholte am Samstag seinen Aufruf an fachlich geeignete Helfer, die bereit sind, bei der weiteren Bewältigung der Corona-Krise im Landkreis unterstützend mitzuwirken. Bei der Behörde können sich all diejenigen melden, die pflegerische oder medizinische Vorkenntnisse, bzw. Qualifikationen haben, oder gar Medizin studieren.

    Pool von Medihelfern

    Das Landratsamt will mit solchen Freiwilligen einen Pool engagierter Menschen mit pflegerischen oder medizinischen Vorkenntnissen bilden, heißt es weiter, die im Bedarfsfall in Einrichtungen und bei Aufgaben rund um Corona unterstützen können.

    Die Behörde weist darauf hin: Wer sich als "Medihelfer" meldet, erklärt sich bereit, dass die eigenen Angaben im Bedarfsfall an Einrichtungen und Träger, die mit der Bewältigung des Corona-Virus an ihre Belastungsgrenzen kommen, weitergegeben werden. Mit der Aufnahme in den Medihelfer-Pool gehe man jedoch keine Verpflichtung ein, es handle sich lediglich um eine Interessenbekundung. Ein eventueller Einsatz werde in jedem Falle vorher mit den betreffenden Personen abgestimmt, so die Pressemitteilung.

    Infos und Anmeldung: medihelfer@kg.de

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    Bearbeitet von Isolde Krapf

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