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    Bad Kissingen

    Bad Kissingen: Zahl der Corona-Infizierten steigt weiter

    Inzwischen gibt es im Bäderlandkreis 118 bestätigte Corona-Fälle. 21 Personen konnten aber die Quarantäne auch bereits wieder verlassen.
    So schlimm wie auf diesem Symbolbild sieht es nicht aus, wenn im Landkreis Bad Kissingen jemand wegen des Verdachts der Infektion mit dem Coronavirus in Quarantäne muss.
    So schlimm wie auf diesem Symbolbild sieht es nicht aus, wenn im Landkreis Bad Kissingen jemand wegen des Verdachts der Infektion mit dem Coronavirus in Quarantäne muss. Foto: Symbolbild Mary Altaffer/dpa

    Seitdem das Landratsamt den ersten Corona-Todesfall des Landkreises aus Oerlenbach melden musste, steht das betroffene Seniorenheim Kramerswiesen im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Die Zahlen dort haben sich allerdings am Donnerstag im Vergleich zum Vortag nicht wesentlich verändert. Wohl aber die Gesamtzahl für den Landkreis. Da sind inzwischen 118 Corona-Fälle bestätigt.

    Bei 16 Personen aus dem Bäderlandkreis hat sich der Verdacht auf eine Corona-Infektion aktuell bestätigt. Betroffen, schreibt das Landratsamt, sind neun männliche und sieben weibliche Personen. Die Zahl der Kontaktpersonen in Quarantäne gibt die Kreisbehörde mit 273 an.

    Oerlenbacher Daten kaum verändert

    Langsam wird es etwas komplizierter, den Überblick zu bewahren, was in der Gesamtzahl von 118 enthalten ist. Da sind zum einen aktuell 96 noch virulente Fälle von Corona-Infekten. 21 Personen, die infiziert waren, sind bereits wieder aus der Quarantäne entlassen worden. Der dann noch auf die Gesamtzahl 118 fehlende Fall ist der traurigste von allen: die 85-Jährige aus dem Oerlenbacher Seniorenheim Kramerswiesen, die an den Folgen der Infektion verstarb.

    Die Daten für das Oerlenbacher Seniorenheim haben sich nur an einer Stelle geändert. Inzwischen seien 38 Beschäftigte getestet, schreibt das Landratsamt. Bei elf von ihnen sei der Befund positiv, bei inzwischen 27 sei er negativ. Getestet habe man alle Mitarbeiter, die im aktiven Dienst seien "oder im Rahmen von Schichtwechseln für den Dienst vorgesehen sind".

    Ein wichtiges Ergebnis steht noch aus

    Wie bereits berichtet, sind von den 38 Bewohnern des Heims 20 positiv getestet worden und 18 negativ. Von der am Montag verstorbenen 85-Jährigen lag laut Landratsamt ein positiver Testbefund vor. Das Testergebnis für eine weitere Bewohnerin, die bereits in der Nacht vom vergangenen Freitag auf Samstag gestorben sei, dagegen stehe noch aus. Wegen ihres hohen Alters und wegen diverser Vorerkrankungen, schreibt die Kreisbehörde, "hatte bis dato nichts auf einen Zusammenhang mit einer Corona-Infektion hingedeutet".

    Unabhängig von seiner Zwischenbilanz zu den Fallzahlen verwies das Landratsamt am Donnerstag erneut darauf, dass alle Wertstoffhöfe im Kreis geschlossen bleiben, solange die stattlich verordneten Ausgangsbeschränkungen gelten. Das gelte auch für Privatanlieferungen zum Abfallwirtschaftszentrum Wirmsthal. Und es betreffe alle Abfallarten, also Restmüll ebenso wie Sperrmüll, Baumischabfälle und Wertstoffe.  Entrümpelungen könnten verschoben werden. Giftmobiltermine seien bis auf weiters ausgesetzt. Containeranlieferungen von Gewerbebetrieben würden allerdings nach telefonischer Absprache am Abfallwirtschaftszentrum Wirmsthal (Tel.: 09704/9123-0 oder -12 oder -20) angenommen.

    Grüngut darf angeliefert werden

    Grüngut könne allerdings an den Häckselplätzen in Bad Bocklet, Burkardroth, Elfershausen, Maßbach, Motten, Nüdlingen, Oberleichtersbach, Oberthulba, Oerlenbach und Wartmannsroth zu den üblichen Öffnungszeiten angeliefert werden. Allerdings solle jeder Bürger auch hier abwägen, ob die Fahrt unbedingt notwendig sei.

    Überhaupt gelte auch hier: Anlieferungen sollen möglichst allein erledigt werden. Am Häckselplatz seien dann jeweils auch die Abstandsregeln einzuhalten. 

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